Städtetour 2015

Busfahrt des Ski-Club-Peine nach Amsterdam

Der Ski-Club-Peine unternahm in diesem Jahr vom 20. bis 23. August eine Busfahrt in die schöne Stadt Amsterdam und die Umgebung, natürlich auch zum Ijsselmeer. Die Anfahrt erfolgte mit dem Bus, unsere 36-köpfige Reisegruppe wurde gleich am Bahnhof von Amsterdam abgesetzt, so dass wir die Stadt erst einmal auf eigene Faust erkunden konnten.

Die Hafenstadt Amsterdam ist die Hauptstadt und einwohnerstärkste Stadt des Königreichs der Niederlande mit ca. 800.000 Einwohnern. Die Stadt liegt an der Mündung der Amstel und dem Fluss Ij am Ijsselmeer. Amsterdam ist durch den Nordzeekanal mit der Nordsee verbunden und durch die zahlreichen Grachten (165) weltberühmt. Früher ermöglichten sie den Transport und die schnelle Verteilung der Importwaren in der Stadt. Der Amsterdamer Grachtengürtel wurde 2010 in die Unescoliste des Welterbes aufgenommen.

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes hatten wir bei einer geführten Stadtrundfahrt Gelegenheit, links und rechts der Straße jahrhundertealte Denkmäler der Stadt zu bestaunen: Handelshäuser entlang der Grachten, Kaufmanns- und Lagerhäuser, viele Brücken, die Oude Kerke, die Nikolauskirche, die Schreierstore (das sind die Stadttore, an denen sich die Frauen von ihren Männern verabschiedet haben, wenn sie ihre Handelsreisen begonnen haben). Sehr interessant auf den Grachten sind auch die Botels – das sind ausgemusterte Boote, die zur Übernachtung bereit stehen.

Als Nächstes sahen wir den Verteidigungsturm und danach ein sehr modernes Gebäude, das sogenannte Titanicgebäude, das wegen seiner Schrägstellung so genannt wird. Es ist ein Technologie- und Wissenschaftsgebäude und Museum. Amsterdam hat ca. 14.000 jüdische Einwohner und eine sehr interessante Synagoge. Im Münzturm wurde das Geld geprägt. Da Amsterdam auf Pfählen gebaut wurde, sind viele Häuser durch den U-Bahnbau teilweise eingesunken und mussten abgestützt werden. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Jordan(schöner Garten), der schwimmende Blumenmarkt, das Reichsmuseum (Rembrandt, Vermeer), das Vincent van Gogh-Museum und die Konzerthalle.

Nach der Stadtführung konnten wir die Stadt auf einer Grachtentour mit einem Boot noch einmal aus einer anderen Perspektive erleben und bewundern. Am Samstag lernten wir die Umgebung von Amsterdam näher kennen, unser erster Stop war Monekedam – ein kleiner beschaulicher Ort auf der Halbinsel Marken, hier wohnt man sehr schön, in kleinen engen Gassen, in Lokalen wird als besondere Spezialität Kibbeling angeboten – Kabeljau mit Sauce. Danach führte uns der Weg nach Edam in die Käserei. Hier gab es reichlich Käse zum Kosten und Kaufen. Die Herstellung der Holzschuhe war interessant, aber zum Tragen erschienen sie uns doch recht unbequem (auch die Holländer tragen die Holzschuhe nur auf dem Feld und beim Fischen). Der Haupttouristenort in Nordholland ist Volendam, wo wir am IJsselmeer spazierengehen konnten und die wunderschöne Gegend genießen konnten. Edam und Volendam haben zusammen ca. 30.000 Einwohner.

Wir fuhren über den mittleren Deich zum Hotel zurück. Dieser Deich teilt das Markermeer und das IJsselmeer. Er wurde 1976 gebaut und ist ca. 25 km lang. Der Abschlussdeich zur Nordsee ist ca. 29 km lang und machte 1932 aus dem IJsselmeer den größten Süßwassersee der Niederlande. Am Abreisetag fuhren wir zu einer Diamantschleiferei, wo wir den »Schleifern« über die Schulter schauen konnten und schöne, teure und kostbare Steine und Fassungen bewundern konnten, nach Bedarf hätten wir sie auch kaufen können.

Die Rückfahrt dieser sehr schönen, informativen und lebendigen Fahrt erfolgte dann über Groningen/Hengelo nach Peine.

 

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