Berichte 2017

Wanderung des Ski-Clubs auf dem Kaiserweg 2017

In diesem Herbst wanderte der Ski-Club mit vielen Gästen auf dem Kaiserweg zum Kloster nach Walkenried. Bei bestem spätsommerlichem Wetter zeigte sich der Südharz in wunderschöner Laubfärbung. Man könnte auch sagen „Indian Summer“ im Harz. Der Kaiserweg führt von Bad Harzburg über Oderbrück und Walkenried zum Kyffhäuser und wurde schon von Heinrich dem IV bei seiner Flucht vor den Sachsen genutzt. Heute ist es ein gern begangener Wanderweg, der im Winter bei guten Schneeverhältnissen auch für Skiläufer gespurt wird. Auch das Kloster in Walkenried hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Es gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Mönche entwickelten im Mittelalter ein Wasserversorgungssystem für ihre Teichwirtschaft, aber auch für den Bergbau.

Nach 13 km bergauf und bergab erreichte, die nun müde gewordene Wandergruppe, das Kaffee „Bischofs Eck“ am Kloster, wo alle mit Kaffee und von der Wirtin selbstgebackenem Kuchen belohnt wurden.

Städtetour des Peiner Ski-Clubs nach Bamberg und in die Fränkische Schweiz 2017

28 Mitglieder des Peiner Ski-Clubs unternahmen vom 31. 08. bis zum 3. 09. 2017 eine Busfahrt nach Bamberg und in die Fränkische Schweiz.

Bamberg wurde 1993 in die Sammlung der Weltkulturerbestätten aufgenommen. Die Bamberger Altstadt repräsentiert auf einer frühmittelalterlichen Grundstruktur eine einzigartige europäische Stadt, ein Ensemble mit Bergstadt, Inselstadt und Gärtnerstadt.

Bamberg ist als „fränkisches Rom“ auf sieben Hügeln erbaut worden und jeder dieser Hügel der Bergstadt hat seine eigenen Dominanten: Der Michelsberg mit dem Kloster St. Michael und der Domberg mit dem Kaiserdom, absolute Highlights!

In der Gärtnerstadt wird seit dem 17. Jahrhundert in der Domstadt Gemüseanbau betrieben. Die mittelalterlichen Strukturen der Hausgärten sind sichtbar erhalten und inmitten einer Stadt einmalig.

Nach Ankunft der Gruppe am Nachmittag in Bamberg wurde sie von einer Stadtführerin durch die Altstadt geführt. Der Kaiserdom auf dem Domberg ist eines der Vermächtnisse Kaiser Heinrichs II. 1002 ließ er den Dom errichten, der schon nach 10 Jahren fertiggestellt wurde.Dieses Gotteshaus und ein Weiteres brannten nieder und erst der dritte Bau überdauerte. Stilelemente sind nun Spätromanik und Frühgotik. Im Inneren sieht man das Hochgrab des heiligen Kaiserpaares Kunigunde und Heinrich II. Gestaltet wurde das Grab von Tilmann Riemenschneider. Weiterhin sieht man den weltberühmten und mysteriösen „Bamberger Reiter“, von dem man bis heute nicht genau sagen kann, wer die Person auf dem Pferd ist. Man vermutet, es könnte König Stephan von Ungarn sein. Auch der Marienaltar von Veit Stoß und das Papstgrab von Clemens II. sind bemerkenswert. Sehenswert sind auch hinter dem Dom die Neue Residenz und die Alte Hofhaltung, ein von schönen Fachwerkbauten umrahmter Innenhof.

Das alte Rathaus hat eine ebenso erstaunliche Entstehungsgeschichte wie die Fresken, die die Fassade zieren. Der Sage nach wollte der Bischof von Bamberg keinen Platz gewähren für das Rathaus. Deshalb rammten die Bamberger Holzpfähle in die Regnitz und schufen dadurch eine künstliche Insel, auf der sie das Rathaus errichteten. Die Fresken der Fassade verleihen ihr durch Scheinarchitektur Plastizität. Das Bein einer der Putten ragt als Skulptur aus den Wandfresken heraus. Heute beherbergt das alte Rathaus den repräsentativen Rokokosaal und die Sammlung Ludwig.

In „Klein-Venedig“ bestimmen dicht gedrängte Fachwerkbauten und winzige Gärten das Bild dieses Stadtteils. Die Häuser stammen überwiegend aus dem Mittelalter, sie reihen sich in einer hübsch geschmückten Zeile an der Regnitz aneinander, Ausflugsschiffe fahren direkt an dieser Häuserzeile vorbei.

Dieses Erlebnis mit dem Ausflugsschiff hatte die Gruppe am zweiten Tag, dieses Mal mit dem Blick auf „Klein-Venedig“ vom Wasser aus und mit einer großartigen Perspektive vom Schiff aus der Blick auf die schöne Stadt Bamberg. Nachmittags konnte jeder seine Eindrücke in der Altstadt vertiefen.

Am dritten Tag der Reise unternahm die Reiseleiterin mit der Gruppe eine Bustour in die Fränkische Schweiz. Der besondere Reiz dieser Gegend liegt in der klein strukturierten, bäuerlich geprägten Naturlandschaft, durch die sich romantisch anmutige Tal-Landschaften mit majestätischen Burgen und Ruinen schlängeln. Idyllische, kleine Dörfer mit schmucken Fachwerkhäusern liegen am Weg. Der erste Halt auf dieser Rundtour führte die Gruppe nach Bayreuth, vorbei am Schloss Seehof, ab 1686 Sitz der Bamberger Fürstbischöfe. Bayreuth ist weltbekannt durch die berühmten Wagner Festspiele. Das Festspielhaus mit seinen schönen Gartenanlagen konnte die Gruppe nur von außen besichtigen. Die Villa Wahnfried in der Stadt zeigte das Wohnhaus von Richard Wagner, dort in den Gartenanlagen wurde er beerdigt, später auch seine Frau. Die Tour führte von Bayreuth aus durch kleine, beschauliche Dörfer: Pottenstein mit Höhenburg auf einem Felssporn, Behringersmühle, Tüchersfeld, Gößweinstein. Dort wurde die Gruppe zur Basilika Gößweinstein geführt. Der schöne Ort konnte genutzt werden, um eine längere Pause zu genießen.

Am vierten Tag nahm die Gruppe Abschied von Bamberg. Schon bald gab es aber noch ein erneutes Highlight beim Zwischenstopp in der Barockstadt Fulda mit einer interessanten Stadtbesichtigung: Dom, Hexenturm, Schlossgarten im barocken Stil mit Orangerie, Schloss, Gang durch die Altstadt, Geburtshaus des Raumfahrtpioniers Wernher von Braun und dem Daliengarten. Danach kehrten alle Reisenden von einer erlebnisreichen und interessanten Fahrt nach Peine zurück.

Die Radfahrgruppe des SKI- Clubs Peine besichtigte das Wasserwerk Wehnsen 2017

Der Ski-Club Peine besichtigte das Wasserwerk Wehnsen, das 1989 erbaut wurde und ans Netz ging.

Das Wasserwerk sichert die Trinkwasserversorgung im nördlichen Verbandsgebiet gemeinsam mit dem Werk im Burgdorfer Holz, des Wasserverbandes Peine.

In diesem Versorgungsgebiet werden 279.255 Einwohner sowie eine Anzahl Gewerbebetriebe mit Trinkwasser versorgt. Um den Trinkwasserbedarf zu decken werden ca. 12,8 Mio. m³ Trinkwasser in das Versorgungsnetz eingespeist. Davon ca. 50 % in Eigenförderung.

Wir erhielten einen Einblick in die Wassergewinnung und Aufbereitung sowie in die technischen Anlagen.

Der Ski-Club bedankt sich herzlich für die von Frau Carola Kienscherf durchgeführte sehr informative und interessante Führung.

Ski-Club Peine auf Fahrradtour im Aller und Wesertal 2017

Die viertägige Fahrradtour des Ski-Clubs Peine hatte das Aller- und Wesertal bei Verden zum Ziel, ein Radlerparadies mit herrlichen Radwegen. Es erschließt sich eine naturreiche Landschaft mit vielen Sehenswürdigkeiten und attraktiven Einkehrmöglichkeiten. Vom Ausgangspunkt Groß Hutbergen wurde der Weser-Fährweg durch die Wesermarsch nach Achim angesteuert. Der Rundkurs führte über Verden mit dem schon von weitem sichtbaren Dom entlang des Schleusenkanals und der Weser zur Rast im Hirtenhaus. Danach führte der Radweg an der Weser zurück zum Hotel.

Am nächsten Tag ging die Strecke über die Aller in das sogenannte Aller-Weser Dreieck entlang des Schleusenkanals, zur Schleusenanlage (wovon es im Verlauf der Weser einige gibt) und zum Wasserkraftwerk Döverden. Nach intensiver Besichtigung führte uns der Weg nach Barme, wo die Weser einen großen Bogen macht ins Restaurant „Weserlust“. Nach ausgiebiger Rast fuhren wir entlang der Weser über Hoya-Wienbergen nach Oiste ins Cafe am Deich und zurück ins Hotel.

Am dritten Tag ging die Tour immer in der Nähe der Aller durch Wiesen und Weiden der ebenen Marschlandschaft und waldreichen Geeststücken zur Rundtour Verden-Rethem. Auch hier kam das Hochwassser an. Die Aller stieg über die Ufer und überschwemmte Wiesen und Äcker. Auch Teile des Radweges standen unter Wasser, was uns zu Umwegen zwang. Unser Ziel war Otersen, wo wir mit Norddeutschlands zweit kleinste Solar-Fähre über die Aller übersetzen wollten. Wegen des Hochwassers standen die Anlegestellen unter Wasser. Deshalb war der Fährbetrieb eingestellt. Nach kurzer Rast im Aller-Cafe führte uns der Weg über Rethem, Hülsen vorbei an zahlreichen alten Gehöften. Die Flußauen in diesem Bereich geht in die Geest über. In Barnstedt hatten wir einen herrlichen Blick über die Allerlandschaft. Mit diesen Eindrücken kamen wir wieder zurück zum Hotel.

Der vierte und letzte Tag begann mit einem Stadtrundgang in Verden, des Rathaus mit seinem Rathausvorplatz, die Jahanneskirche das älteste Backsteingebäude in Norddeutschland. Vorbei an den kleinen historischen Fachwerkhäusern zum 1290-1490 erbauten imposanten Dom zu Verden. Nach vier herrlichen und ereignisreichen Tagen im Verdenerland fand die Tour ihren Ausklang.

Frühjahrswanderung vom Ski-Club Peine in den Ostharz 2017

In diesem Jahr wanderten 30 Teilnehmer von Mägdesprung im Ostharz zum Schloss/Kloster Ballenstedt. Trotz strömenden Regen waren alle Wanderer guten Mutes und bei und bei bester Laune. Gut ausgerüstet mit Regenschirm und Regenjacke wurde die 12 km lange Wanderung von allen problemlos gemeistert. Nach der Picknickpause hörte der Regen auf und als das Schloss erreicht wurde, strahlte sogar die Sonne, so dass Kleidung und Schuhe schnell wieder trockneten. In den Klosterstuben wurden wir mit Kaffee und Erdbeerkuchen belohnt. Danach war noch Zeit und Muße bei nun herrlichem Sonnenschein mit erfrischenden Getränken von der Schlossterrasse den herrlichen Blick auf die Fischteiche des Klosters zu genießen. So fand die Wanderung noch einen sehr versöhnlichen Abschluss. Ein Dankeschön für die Ausarbeitung und Führung der Tour geht an unseren Tourenwart Jürgen Schrader.

Mitgliederversammlung 2017

Die Versammlung des Ski-Clubs Peine wurde von unserer 1. Vorsitzenden, Frau Margret Homann in den Peiner Festsälen pünktlich eröffnet. Begrüßen konnten wir 58 stimmberechtigte Mitglieder, die durch ihre Beteiligung einen lebhaften Verlauf mit teilweise kontroversen Redebeiträgen garantierten.

Nach den unvermeidlichen Regularien zur fristgerechten Einladung und der Genehmigung der vorgeschlagenen Tagesordnung wurden die im Langlauf erlaufenden Pokale und Ehrenabzeichen überreicht. Wie in der Vergangenheit hatte auch in diesem Jahr die Familie Mutzke die Nase vorn. Frau Gisela Müller errang das Tourenabzeichen in Gold für 30-malige Wiederholung der gesamt gelaufenen Kilometer auf den Brettern, die für uns die Welt bedeuten.

Bei den Ehrungen wurden auch die langjährigen Mitglieder nicht vergessen, die von unserer 1. Vorsitzenden mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet wurden,

Rainer Schneider-60 Jahre, Gaby Schneider-25 Jahre, Gudrun Kruse 25-Jahre,

und mit einem Präsentkorb für 65 Jahre Mitgliedschaft, Manfred Vollmer, Dierk Lüddecke, Bodo Kummer und Gerhard Rudolf.

Neben dem Ski-Langlauf (1. Platz im Tourenwettbewerb mit 6105 Punkten 2016/17) hat sich der Ski-Club Peine immer wieder für Sportarten geöffnet, die im Sommer ausgeübt werden können. Dienstags finden Radtouren im Peiner Land statt (2016 45 Teilnehmer) Donnerstags Nordic-Walking. Die Angebote werden, wie in den letzten Jahren, intensiv genutzt. Zusätzlich finden immer wieder mehr oder weniger lange Wanderungen statt. Neben der Frühjahrs-und Herbswanderung bieten wir eine Wanderwoche mit wechselnden Zielen und eine 2-tägige Rucksackwanderung im Harz an.

Besonders geehrt und hervorzuheben sind in diesem Jahr unsere Badmintonspieler : Denise Kirchhof, Laura Gredner, Lisa Behme, Lucas Gredner und Lukas Behme erreichten hervorragende Plätze, bei Kreis/Bezirk/Landes und Norddeutsche Meisterschaften im Einzel, Mix und Doppel.

Im Spieljahr 2016 ist der Badminton Spielgemeinschaft VFB/SC Peine der Aufstieg in die 2. BUNDESLIGE gelungen hierzu noch einmal herzlichen Glückwunsch.

Bleiben noch die Berichte des Vorstandes. Leider kann die Mitgliederentwicklung nicht im Sinne des Vereins sein. Gehen die Zahlen der aktiven Mitglieder doch in den letzten Jahren zurück. Hier müssen wir gegensteuern und neue Wege beschreiten.

Nach Vorstellung des Kassenberichtes und des Wirtschaftsplanes unseres Kassenwartes Hermann Spörl, konnten wir unsere Rücklagen kräftig aufbessern. Von der Versammlung wurde der Vorschlag des Vorstandes einstimmig angenommen in diesem Jahr 2017 auf den Einzug der Mitgliedsbeiträge zu verzichten. Damit alle Mitglieder an der guten Finanzlage partizipieren können.

Der Vorstand wurde von der Versammlung einstimmig entlastet. Die zur Wiederwahl stehenden Vorstandsmitglieder: Walter Gavenat-stellvertretender Vorsitzender, Katrin Behrens-Sportwartin, Friedrich-Carl Ulrich-Pressewart, Jürgen Schrader-Mitgliedswart, Erdmute Knobbe-Schriftwartin, Imke Behme-Beisitzerin Badminton wurden einstimmig wiedergewählt.


Friedrich-Karl Ulrich

Pressewart

Walter Gavenat

stellv. Vorsitzender

Winterwanderung 2017

PEINE. Am 26.02. fuhren 35 Mitglieder und Gäste des Ski-Clubs-Peine nach Oderbrück. Auf dem Parkplatz am Oderteich begannen wir unsere in diesem Jahr erstmalig angebotene Wanderung durch den noch verschneiten Winterwald.

Über den Rehberger Grabenweg führte uns die von unserem Tourenwart Jürgen Schrader ausgearbeitete Wanderung zunächst zur Wildfütterstation Rehberger Grabenhaus. Je weiter wir in Richtung St.Andreasberg und damit auf die Südseite des Rehberges kamen, desto weniger Schnee lag auf unserem Wanderweg. Hatten wir zu Beginn im Bereich des Oderteiches noch eine geschlossene, griffige Schneelage auf dem Weg, so wurden die schneefreien Flächen jetzt immer umfangreicher. Dem Spaß und der Wanderfreude tat dies jedoch keinen Abbruch.

Vom Rehberger Grabenhaus zum Wegkreuz an der Jordanshöhe war es noch ein kurzes Wegstück, bevor wir uns entlang des Kellwassers und der Oder unserer Einkehr, dem Rinderstall, näherten. Nach ca. 10 km kam die Pause mit einem deftigen Harzer Mittagstisch gerade recht, um uns aufzuwärmen und angemessen zu stärken.

Nach einer guten Stunde Rast bei ausgiebigen Gesprächen und einer wärmenden Heizung brachen wir schließlich zu dem letzten Stück unserer Winderwanderung auf. Vom Rinderstall gingen wir zur Waldmühle. Dieses Teilstück war nur 3,5 km lang, aber wir hatten eine anstrengende Steigung zu bewältigen.

Die Wanderung hat allen Teilnehmern gut gefallen, auch das Wetter war auf den gesamten Weg wie für uns gemacht. Wenig Wind, häufig wärmte uns die Wintersonne. Wir kamen pünktlich zu dem vereinbarten Treffpunkt, wo wir in unseren Bus einsteigen konnten. Als besonderen Service hatte der Fahrer für heißen Kaffee gesorgt, der von uns dankend angenommen wurde.

Nach einer ruhigen Fahrt kamen wir gegen 17:30 Uhr wieder in Peine am Schützenplatz an