Berichte 2016

Jahresrückblick 2016

Ski-Langlauf
Auch im Winter 2015/ 2016 konnte nur sehr eingeschränkt im Harz Langlauf betrieben werden. Im Januar 2016 waren nur in der 3. Kalenderwoche-vom 17.bis zum 24.01. ansprechende Schneehöhen, gespurte Loipen und teilweise sogar Kaiserwetter vorhanden. Diese Woche wurde von unsren Mitgliedern genutzt, um wenigstens eineige Tage auf den Brettern stehen zu können. Danach setzte auch im Oberharz massives Tauwetter ein, dem letzlich auch der für den 08.Februar geplante Peiner –Eulenlauf geopfert werden musste. Nenneswerte Schneefälle, und damit ausreichende Schneehöhen im Harz stellten sich nicht wieder ein. Im Rückblick bleibt zu sagen, dass auf Grund des fehlenden Schneefalls der Harz als Austragungsgebiet unseres Sports immer unsicherer wird.

Für die erstmalig mit dem Ski-Club Woltwiesche gemeinsam geplanten Ski-Freizeiten - Abfahrt und Langlauf - fanden sich zu wenig Teilnehmer. Die angebotenen Freitzeiten fanden nicht statt.


Nordic-Walking
Die Teilnehmer treffen sich auch bei weniger gutem Wetter jeden Donnerstag im Herzberg. Jeder ist willkommen, ob mit oder ohne Stöcke. Nach einem leichten Aufwärmtraining geht es auf einer Strecke von ca. 6 Kilometern rund um den Herzberg.


Fitness- bzw. Skigymnastik
Ines Müller hat auch in diesem Jahr wieder ein ausgewogenes Fitnessprogramm für Ihre Mittwochsgruppe zusammengestellt. Alle Teilnehmer an den Gymnastikabenden sind sich einig, dass Ines Müller eine kompetente Übungsleiterin ist, deren Training als Vorbereitung auf die Ski-Saison, wie auch als allgeines Fitnesstraining, unbedingt genutzt werden sollte. Nach den Herbstferien 2015 wurde die er die Skigymnastik in den Vordergrund gerückt, damit alle wichtigen Muskelgruppenn gefordert wurden. Der Spaß kam auch in der abgelaufenen Saison nicht zu kurz.


Wanderwoche 2016

Unsere diesjährige Wanderfreizeit führte in den südlichen Teutoburger Wald, wo wir in Berlebeck, nahe der alten Hansestadt Detmold gelegen, direkt am Waldrand Quartier bezogen.

Am Ankunftstag wanderten wir vom Quartier stramm aufwärts zur Ruine der Burg Falkenburg, die fußläufig vom Hotel 2 km auf dem Bergrücken liegt. Wir hatten beste Fernsicht, und konnten von der Falkenburg aus unsere weiteren Ziele schon einmal von ferne betrachten, die Stadt Detmold und das Hermannsdenkmal.

Um die Restaurierung der Burganlage kümmert sich eine örtliche Gruppe heimatgeschichtlich interessierter Personen. Einer dieser heimatgeschichtlich Interessierten begleitete uns auf den ersten Kilometern unseres weiteren Weges und gab uns während der gemeinsamen Wanderung noch weiterführende Informationen zu der Falkenburg und zu der näheren Umgebung.

Weiter ging es auf den gut angelegten Forstwegen um den Talkessel mit der Ortschaft Berlebeck herum zu der von uns vorgesehenen Einkehr. Nach einer ausgiebigen Rast bei Kaffee und Kuchen nahmen wir den Abschluss der ersten Wanderung in Angriff. Abwärts an der Vogelwarte Berlebeck vorbei in den Ort und anschließend in unser Hotel.

Der zweite Tag führte uns durch den auf den Böden des Teutoburger Waldes wachsenden Laubwald zu den Externsteinen bei Horn-Bad Meinberg. In dem hier errichteten Info-Center des Landes NRW bietet eine Multimedia-Schau weitergehende Informationen zu der Geologie und der Geschichte der Externsteine, beginnend in der Vorgeschichte-damals Kultstätte der siedelnden Germanen- über das Mittelalter; im Sandstein ist die Kreuzabnahme Christi als Relief dargestellt. In der NS-Zeit wurden die Externsteine ideologisch genutzt.

Seit Ende des 18. Jahrhunderts sind die steil aufragenden Sandstein-Monolithen mittels eingehauener Treppen zu besteigen. Um die Touristen zahlreich an die Externsteine zu bringen, wurde damals gleich eine Straßenbahn von Horn her gebaut.

Nach einer ausgiebigen Besichtigung und dem bei uns unvermeidlichen Kaffee ging es auf dem Hermannsweg über die Höhenzüge des Teutoburger Waldes zurück nach Berlebeck.

Der Mittwoch stand im Zeichen der Kultur. Wir besuchten die Hansestadt Detmold, wo uns eine Führung durch das Schloss derer von Lippe-Detmold auf den weiteren Tag einstimmte. Der Nachmittag stand den Mitfahrern zur freien Verfügung, damit jeder die Schönheiten von Detmold nach eigenem Gefallen erkunden konnte. Nach der Stadtbesichtigung stand noch ein ausgiebiger Besuch des Freilichtmuseums Lippe auf unserem Programm. Im Museum sind Höfe und Teile von Ortschaften im Original aufgebaut. Wir bekamen einen umfassenden Einblick in das Leben der Landbevölkerung in den guten alten Zeiten. Ich möchte nicht tauschen!

Der nächste Tag begann mit einem kleinen Abenteuer. Der in den Karten eingezeichnete Weg war im Anfang nicht vorhanden. Wir mussten uns einen eigenen Weg suchen, was in dem steil ansteigenden Gelände mit dichtem Unterholz nicht einfach war. Auf dem Höhenweg angekommen, wurde eine außerordentliche Pause eingelegt, in der die Teilnehmer Kraft für den Rest unserer Wanderung zum Hermannsdenkmal tanken konnten.

Wieder ging es durch den Laubwald auf den Höhen des Teutoburger Waldes unserem Ziel entgegen. Das Hermannsdenkmal hoch über der Stadt Detmold bietet einen grandiosen Rundumblick über den Teutoburger Wald.

Nach ausgedehnter Pause mit Besteigung des Denkmals nahmen wir den Rückweg in Angriff, den wir ohne weitere Probleme auch hinter uns brachten.

Nach dem was wir in den Tagen gesehen haben, möchten wir dazu einladen, sich die Gegend um Detmold und Horn-Bad Meinberg einmal anzusehen.

Als Ziel für nächstes Jahr wurde bereits Allrode im Ostharz ausersehen. Wir bieten gern auch interessierten Nicht-Mitgliedern des Ski-Club Peine die Gelegenheit sich für eine Woche anzuschließen und mit uns zu wandern.


Saisoneröffnungsball 2016

Am 26. November feierte der Ski-Club Peine seinen traditionellen Saisoneröffnungsball im Hotel Schönau. Unsere Vorsitzende, Frau Margret Homann, eröffnete den Ball um 19:00 Uhr und begrüßte die Mitglieder, Freunde und Gäste des Vereins.

In diesem Jahr feiert der Ski-Club sein 65-jähriges Bestehen, was auch im Programm gebührend berücksichtigt wurde. Unser stellvertretender Vorsitzender Walter Gavenat gab zum Beginn des Abends einen kurzweiligen Abriss des bisherigen Vereinslebens zum Besten. In seinem Vortrag ging Walter auch auf die ständigen Herausforderungen durch den immer geringer fallenden Schnee im Harz und die darauf gefundenen Antworten der wechselnden Vorstände ein. Immer wurden neue Sportarten im Programm des Ski-Club Peine aufgenommen, so dass auch im 65.Jahr durch die zahlreichen sportlichen Angebote ein lebendiges Vereinsleben besteht.

Einen weiteren Programmpunkt hielt Walter Gavenat für uns noch mit einer Dia-Schau von 1951 – 2016 bereit. Die Bilder wurden den ganzen Abend über gezeigt. Für Vereins-mitglieder, die erst später eingetreten sind, waren der Vortrag wie auch die Bilderstrecke sehr informativ. Bei älteren Mitgliedern machten sich nostalgische Gemütsregungen bemerkbar.

Neben den Erinnerungen stand natürlich das Vergnügen im Mittelpunkt. Wir hatten einen fähigen Musikanten für die Tanzmusik gewinnen können. Die Musik fand bei allen Anwesenden großen Anklang. Von Beginn an war die Tanzfläche bis zum Ende am frühen Morgen ständig gefüllt.

Der Musiker hatte, als Überraschung für uns, seine ehemalige Life-Band aktivieren können, so dass uns einige Male mit fetzigen Rhythmen aus den Jahren 1960 – 1980 eingeheizt wurde.

Als weiteren Programmpunkt haben wir noch die Ehrungen langjähriger Mitglieder zu nennen. Gebührend geehrt für 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurde unsere Leiterin der

Ski-Gymnastik Frau Ines Müller. Wir danken Ines für Ihr gezeigtes Engagement bei der Gestaltung der wöchentlich stattfindenden Gymnastikabende.

Anlässlich des 65-sten Vereinsjubiläums hatte der Vorstand zur Freude aller Anwesenden als Vertreter der Peiner Zaubergilde den Zauberer Alexander eingeladen, der mit einigen Zauberkunststücken bei uns ungläubiges Staunen, fragende Gesichter und viel Freude hervorrief. An den Tischen wurde anschließend noch lange gerätselt, wie die gezeigten Kunststücke wohl zustande gebracht wurden.

Zur Mitternacht konnte unsere 1. Vorsitzende noch einem Mitglied zu deren Geburtstag einen Blumenstrauß überreichen. Der Ehrentanz und das Geburtstagsständchen rundeten diese Überraschung dann ab.


Radfahren am Dienstag 2016

Von Mitte April bis mitte September trifft sich die Fahrradgruppe 3 jeden Dienstag um 16.00 Uhr auf dem Schützenplatz.

Von dort starten wir zu verschiedenen Touren durch den Landkreis Peine. Obwohl wir schon seit vielen

Jahren fahren, entdecken wir doch immer mal wieder neue Ziele oder Wege, die wir noch nie gefahren sind

Insgesammt wurden in dieser Saison ca. 8500 KM gefahren, pro Tour zwischen 25 bis 42 KM. Wir fuhren z.B. Zum Irenensee, Grafhorn, Schloßpark Vechelde, Yachthafen Marina Bortfeld, um nur einige Ziele zu nennen u.v.a.

Obwohl wir in diesem Jahr nicht so viel Glück mit dem Wetter hatten, es gab reichlich oft starken Gegenwind, hat uns das die gute Laune nicht verdorben.

Wenn einer aus der Gruppe Geburtstag hatte

(manchmal auch ohne Grund), wird in der Trinkpause auch mal ein Schnäpschen gereicht.

Zum Abschluß wird eingekehrt wo wir uns in fröhlicher Runde mit einem Imbiß stärken.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Räder raus und rauf auf den Sattel.

Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit auch ohne Fahrrad,

Euer Walter


Städtetour Kopenhagen 2016

Der Ski-Club Peine stattete mit 47 Teilnehmern der Hauptstadt Dänemarks - Kopenhagen - vom

02. 09. - 05. 09.2016 einen Besuch ab. Kopenhagen ist eine gemütliche, innovative, traditionelle,

grüne und futuristische Metropole. Sie ist Sitz des Parlaments und Regierungssitz der dänischen

Königin Margarete II. Im Ballungsraum Kopenhagen beträgt die Einwohnerzahl 1,3 Millionen. Der

Anteil des Radverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen beträgt 36 Prozent, damit ist

Kopenhagen führend in Europa!

Am zweiten Tag der Reise lernten die Reiseteilnehmer, begleitet von einer deutschsprachigen

Reiseleiterin, die Stadt mit ihren neuen, modernen und alten Sehenswürdigkeiten kennen. Es ist

eine Stadt der Kontraste.Auf der einen Seite die neue imposante Oper von Henning Larsen und

der „schwarze Diamant“ (königliche Bibliothek), auf der anderen Seite der historische Hafen - und

Werftenstadtteil Christianshavn. Die 1,25 m hohe, kleine Meerjungfrau von Edward Erikson wird

von jedem Touristen als Wahrzeichen der Stadt bewundert. Der älteste Freizeitpark der Welt ist

das Tivoli. Am Rand des Parks verläuft der H.Chr. Anderson Boulevard, an dem sich auch das

Rathaus im Stil der italienischen und normannischen Renaissance befindet. Der Rathausturm ist

mit 105,6 Metern der höchste Turm Dänemarks. Einer der wichtigsten Touristenmagnete ist

Schloss Christiansborg, seit 1918 Sitz des Parlaments. Der heutige Gebäudekomplex entstand

zwischen 1907 und1928. Neben dem Gebäude befindet sich die im Renaissancestil erbaute Börse

mit dem 54 m hohen Turm in Form von verschlungenen Drachenschwänzen, ein weiteres

Wahrzeichen der Stadt.

Der Stadtteil Nyhavn ist das Zentrum der Gastronomie Kopenhagens mit schmucken

Giebelhäusern. Neben der Fredrikskirche mit einer freskengeschmückten Kuppel, eine der größten

Europas und Abbild des Petersdoms in Rom, befindet sich das Schloss Amalienborg.

Hier lebt die Königin und ihre Familie.Es wurde 1749 - 1760 errichtet und besteht aus vier

gegenüberliegenden Palästen. Jeden Mittag um 12.00 Uhr findet die Wachablösung der Garde

statt.

Der Freistaat Christiana ist eine alternative Wohnsiedlung im Stadtteil Christianshavn, die seit

1971 besteht. Die Bewohner betrachten sich selbst als in einer Freistadt lebend, die sich

unabhängig von den staatlichen Behörden verwaltet.

Nach der ausführlichen Stadtbesichtigung unternahm die Gruppe eine ebenso informative Fahrt

auf dem Kanal, nun konnten alle die Sehenswürdigkeiten noch einmal aus einem anderen

Blickwinkel genießen.

Am dritten Tag der Reise unternahm die Reiseleiterin mit der Gruppe die Tour an der Küste entlang

(Nordseeland) - den Strandweg - hier befindet sich die exklusivste Wohngegend der

Kopenhagener. Auf der Höhe von Helsingör, am Öresund gelegen, erfolgte eine Besichtigung des

Hamletschlosses Kronborg (Unesco - Weltkulturerbe). Danach führte der Weg weiter zum Schloss

Fredriksborg mit einem wunderschönen Park. Es ist ein prachtvolles Bauwerk der dänischen

Renaissance. Auch hier gab es eine Besichtigung mit vielen interessanten Erläuterungen.

Am vierten Tag erfolgte die Heimreise nach Peine.


Herbstwanderung 2016

Am Sonntag fuhren Mitglieder und Gäste des Ski-Club-Peine von Peine nach Benneckenstein im oberen Rappbodetal.

Von hier sollte unsere diesjährige Wanderung durch die herbstlich gefärbten Wälder des Ostharzes nach Thüringen, in die Gemeinde Sophienhof zum Restaurant Ziegenalm führen.

Zunächst sah es jedoch nicht danach aus, als dass wir unsere Wanderschuhe an diesem Tage nutzen könnten. Bereits während der Anreise regnete es teilweise sehr heftig und mit unserer Ankunft in Benneckenstein trommelten die Regentropfen kräftig auf unseren Bus. An Wandern mochten wir bei dem Wetter wahrlich nicht denken.

Unser Wanderführer, Jürgen Schrader, schlug vor, erst einmal zu warten. Sollte der Regen bis 11:00 Uhr nicht aufgehört haben, wollten wir unser Ziel mit dem Bus anfahren, mit der Hoffnung, in Sophienhof noch eine kürzere Wanderung durchführen zu können.

Unsere Sorge war jedoch unbegründet, der Regen ließ nach, und wir konnten die vorgesehene Strecke durchwandern. Im Ort waren die aufgespannten Regenschirme über den Köpfen der Teilnehmer noch das bestimmende Bild. Je weiter unsere Wanderung entlang der Rappbode führte, desto mehr Schirme verschwanden in den Taschen der Besitzer. Bei unserer Rast auf dem Damm der Mösertalsperre schien bereits die Sonne, die uns auch den restlichen Weg ständig begleiten sollte.

Weiter führte unser Weg entlang der Harzer Schmalspur Bahn aufwärts über den Dreiherrenstein zur Ziegenalm im thüringischen Sophienhof. Auf die Wanderer wartete bereits eine reichhaltig gedeckte Kaffeetafel, welcher wir gern zusprachen. Bei geselligen Gesprächen und einem abschließenden kleinen Spaziergang, bei dem die Möglichkeit bestand, den Ort noch näher kennen zu lernen, klang der Wandertag aus.

Am späten Nachmittag bestiegen wir unseren Bus und wurden von unserem Fahrer noch mit einer ausgiebigen Tour durch den Ostharz belohnt. Nach einem ausgefüllten Tag erreichten wir gegen 18:00 Uhr den Schützenplatz in Peine. Zufrieden,ein wenig abgekämpft, verabschiedeten wir uns in ein kurzes Restwochenende und den Tag der deutschen Einheit.


Harzwanderung 2016

Traditionell am letzten Wochenende im September bietet der Ski-Club-Peine seinen Mitgliedern und interessierten Gästen eine 2-tägige Wanderung im Harz an. In diesem Jahr führte die Wanderung von Königshütte über Drei-Annen-Hohne nach Oderbrück.

Neun Teilnehmer machten sich am Samstag um 08:00 Uhr bei herrlichem Wetter auf den Weg über Oderbrück zum Ausgangspunkt der Wanderung in Königshütte. Die Rucksäcke mit Tagesverpflegung geschultert, startete die Gruppe zu der ersten Etappe Ihrer Wanderung nach Drei-Annen-Hohne.

Über Forst- und Wanderwege erreichten wir den Bahnhof Drei-Annen-Hohne. Die von hier zum Brocken fahrenden Züge der Harzer-Schmalspurbahnen waren überfüllt. Etliche Reisende mussten den vorgesehenen Zug fahren und sich mit dem folgenden Zug befördern lassen. Uns hat dieser Ansturm jedoch nicht gestört, wollten wir doch auf Schusters Rappen weiter kommen.

Wir passierten den Bahnhof und ließen uns in der Nähe zu einer ersten ausgedehnten Rast in der Sonne nieder, bei der für eine Marscherleichterung Sorge getragen wurde. Die mitgebrachten Vorräte wurden ausgegessen.

Nach ausgiebiger Rast ging es vorbei am Trudenstein nach Schierke. Bis hierhin war es ein leichter Weg ohne übermäßige Steigungen. Von Schierke wurde der letzte Teil des Hinweges in Angriff genommen. Über den Sandbrinkweg erreichten wir nach einem langen Anstieg, 6,5 km und 250 Höhenmeter unser Etappenziel, die Hochmoorbaude in Oderbrück Nord.

Die Hüttenwirte hatten uns ein leckeres reichhaltiges Abendbrot bereitet, das wir nach den Anstrengungen des Tages dankbar annahmen. In geselliger Runde saßen wir noch einige Stunden zusammen, bevor wir uns gegen 22:00 Uhr zum Schlafen niederlegten.

Am 2. Tag ging es, nach einem guten Frühstück frisch gestärkt an den Rückweg, der uns über den Ulmer Weg in einer ersten Etappe nach Schierke und von hier aus über den Boderandweg an Elend und der Talsperre Mandelholz vorbei nach Königshütte zum Ausgangspunkt unserer Wanderung führte.

Insgesamt wanderten wir an beiden Tagen ca. 50 km. Die Teilnehmer äußerten sich zufrieden über die ausgesuchten Wege. Original Kommentar eines Wanderes:

“ Am Schluß der Wanderung war ich kaputt aber glücklich. Ganz herzlichen Dank für deine Mühe und Arbeit.“

Solche Kommentare spornen an, im nächsten Jahr wieder für eine 2-Tagestour die Vorbereitungen zu treffen.

Alle Interessierten sollten sich die 2. Hälfte des September bereits im Kalender vormerken.

Friedrich-Kar Ulrich


Ski-Club radelt durchs Ems-und Hasetal 2016

20 Radler des Ski-Clubs starteten für 4 Tage in den Nordwesten Deutschlands ins idyllische Ems-und Hasetal, ein Naturparadies aus Wiesen,Wäldern, Mooren und großen Auebereichen.

Nach individueller Anreise ins beschauliche Lehrte, gelegen zwischen Haselünne und Meppen, nahmen wir Quartier im Hotel Vennemann.

Von hier starteten wir zu unserer 1, Tour bei herrlichem Sonnenschein entlang der Hase zum Haselünner See, mit dem Wacholderhain das größte Naturschutzgebiet Norddeuschlands.

Auf dem Rundweg entlang des Sees kamen wir zum Cafe ¨Seestern¨wo wir uns mit Kaffee und Kuchen stärkten. Nach ca. 38km mundete uns das reichhaltige Abendessen im Hotel.

Am 2.Tag, starteten wir pünktlich um 10.00 Uhr zum Speicherbecken Geester See.

Durch Wiesen und Felder teilweise entlang der Hase zur Koppelschleuse des alten Emskanals kamen wir zum Dortmund-Ems-Kanal. Vorbei an der Schleuse Vorloh verließen wir den Kanal und kamen zum Geester See, ein besonderes

Naherholungsgebiet. Am Geester See liegt das das große Feuchtbiotop, ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Das Speicherbecken Geester See wurde in den 80er Jahren als Kühlwasserbecken für das Wärmekraftwerk Emsland erbaut.

Die Rücktour führte uns auf dem Emsradweg nach Meppen und zurück zum Hotel.

Nach dieser Tour von ca, 63 Km genossen wir das Abendessen.

Den Tagesabschluß übernahm heute der Nachwächter von Haselünne,bewaffnet mit

Helebarde, Laterne und Humor führte er uns auf eine Zeitreise durch den alten Stadtkern Haselünnes. Als Abschluß gab es im Rathaus der Stadt einen Schlaftrunk.

Am 3.Tag verließen wir Lehrte in nördlicher Richtung unser Ziel war Schloß Clemenswerth in Sögel.Nach ca. 10 Km erreichten wir die Ortschaft Obermöhlen im

dortigen Bauerncafe, wo wir eine Kaffeepause einlegten. Nach Weiterfahrt über Apeldorn und zweimaliger Überquerung der Nordadde erreichten wir unser Ziel Schloß Clemenswerth. Die barocken Schloßanlagen und Gärten gehören zu den sehenswertesten Kulturdenkmälern aus dem 18. Jahrhundert 1737 erbaut für den Kurfürsten Clemens August von Köln, auch Sonnenfürst genannt.

Nach der Rückfahrt entlang des Emslandradwegs, kamen alle nach 68Km wieder gut am Hotel an. Nach dem Abendbuffet klang dieser Tag mit einer gemütlichen Runde auf der Terrasse aus.

Am 4. Tag starteten wir zu einer kleinen Tour nach Meppen in die Altstadt.

Nach Besichtigung von Propsteikirche,Rathaus und Stadtmuseum, fuhren wir entlang der Ems zur Höltingmühle, die auf einer Landzunge zwischen Ems und Dortmund-Ems-Kanal steht.

Vor der Rückfahrt zum Hotel, wurde noch zu einer Stärkung im Waldgasthof Röckers in Helte eingekehrt.

Nach 4 herrlichen und ereignisreichen Tagen im Emsland mit insgesammt 160Km

gefahrenen Kilometern mußten wir nun die Heimreisee antreten.

Walter Gavenat


Braunkohlwanderung 2016

Über 20 Mitglieder des Ski-Club Peine fanden sich bei ruhigem Spätherbstwetter pünktlich auf dem kleinen Schützenplatz ein, um unter der bewährten Führung unseres Tourenwartes Jürgen Schrader einen zweistündigen Spaziergang durch Peine zu beginnen.

Unser Weg führte zunächst durch den Stadtpark, bevor wir über den Maschweg in Richtung Schwanenteich weitergingen. Der Schwanenteich wurde umrundet; und weiter ging zum Herzberg, wo noch einmal bei Sonnenschein die Laubfärbung bewundert werden konnte.

Mittlerweile begann es zu dämmern. Die Temperaturen sanken, und an einem klaren Himmel stieg der Vollmond über der Silhouette der Stadt Peine empor. Der helle Mond schuf in Zusammenarbeit mit den frostigen Temperaturen so etwas wie Vorweihnachts-stimmung an diesem späten Nachmittag.

Pünktlich erreichten wir die Bürgerschänke, wo bereits für den Ski-Club zum traditionellen Braun- (Grün-) kohlessen eingedeckt war. An der Tafeln saßen bereits etliche Mitglieder des Ski-Club, die es vorgezogen hatten auf die Wanderung zu verzichten. Gemeinsam genossen wir bei angeregter Unterhaltung die lecker zubereiteten Platten aus der Küche der Bürgerschänke in Peine.

Gemütlich ging ein schöner Tag zu Ende.


Ski-Club boßelt in Eickenrode 2016

Am Sonntag, den 29.10.2016, trafen sich 30 Mitglieder des Ski-Clubs

zum einmal im Jahr stattfindenden Boßelturnier in Eickenrode.

Am Gasthaus Pröwe wurde eingeteilt in 4 Gruppen, die dann zeitlich versetzt auf den ca. 6 Km langen Rundkurs starteten.

Anfangs sah es so aus, als hätten wir diesmal Pech mit dem Wetter.

Doch dann hatte Petrus ein Einsehen, nach 5 Minuten hörte der Regen auf und so blieb es trocken bis zum Schluss.

Nach einem Drittel der Tour wurde eine erste kurze Rast eingelegt. Nachdem sich alle aus dem mitgeführten Bollerwagen mit Getränken versorgt hatten, ging es weiter auf das nächste Drittel, wo wir schon vom Versorgungswagen des Gasthaus Pröwe erwartet wurden.

Nachdem wir uns ausgiebig mit Kaffee und Kuchen gestärkt und aufgewärmt hatten, wurde die letzte Tour in Angriff genommen.

Als alle das Ziel erreicht hatten, trafen wir uns im Gasthaus. Dort wurde dann das Ergebnis bekannt gegeben. Sieger war die Gruppe 4 mit 104 Würfen, was mit einem Kräuterschnaps belohnt wurde.

Nach einem gemütlichen gemeinsamen Essen mit Sauerfleisch, Matjes und Bratkartoffeln klang ein schöner Sonntag für den Ski-Club aus.

Walter Gavenat


Frühjahrswanderung Mai 2016

Pünktlich zur Abfahrt des Busses am Schützenplatz in Peine hatten sich etliche Mitglieder des Ski-Club-Peine eingefunden, um die von unserem Tourenwart Jürgen Schrader organisierte Frühjahrwanderung mitmachen zu können.

Gemeinsam mit angemeldeten Gästen machten wir uns bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen auf den Weg nach Goslar, von wo wir zu unserem Ziel, der Steinberg-Alm oberhalb von Goslar aufbrachen.

Nach einem kurzen, steilen Anstieg führte unser Weg durch lichten Laubwald auf schönen Waldwegen in Richtung der Grane-Talsperre. Nachdem wir nach einem neuerlichen leichten Anstieg die Sperrmauer erreicht hatten, wurde bei beginnendem Sonnenschein und steigenden Temperaturen eine Vesperpause eingelegt.

Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg zu unserem eigentlichen Ziel. Linksseitig des Stausees ging es bis zum Schüsseltal. Hier begann unser Aufstieg zur Steinberg-Alm.

Unser Tourenwart hatte für unsere Gruppe in der Steinberg-Alm Plätze reservieren lassen, so dass wir in Ruhe nochmals eine Wegzehrung zu uns nehmen konnten. Ebenfalls zu Besuch in der Steinberg-Alm war das Filmteam von „The Monuments Men“ – allerdings nicht mit uns gemeinsam, sondern während der Dreharbeiten in Goslar. Die Bilder der Schauspieler und der Film-Crew hängen an den Wänden.

Wir trafen in der Steinberg-Alm die Gruppe Städtepartnerschaft Lengede-Ribemont, die sich ebenfalls das Lokal als Aufenthalt gewählt hatte. Wir machten uns dann auf den Weg nach Goslar, wo wir nach einem kurzen Abstieg alle wohlbehalten wieder ankamen. Bis zur vereinbarten Abfahrt des Busses blieb noch Zeit für eine Kaffeepause am Marktplatz in Goslar. Unsere diesjährige Wanderung endete nach der Busfahrt am frühen Abend in Peine.


Nordic-Walking Ausflug 2016

Bei schönstem Wetter führte uns der diesjährige Ausflug nach Derneburg. Am Parkplatz gegenüber vom Glashaus trafen wir uns zum Aufbruch. Bei guter Stimmung ging es auf verschlungenen Wegen an der Innerste entlang, bis zum Wehr. Dann hinauf zum „Seecamp“ ein Campingplatz mit einem kleinem See, um dort eine Mahlzeit im Restaurant „Blockhütte“ einzunehmen. Auf dem Rückweg machten wir an der Vogelbeobachtungshütte Station. Vorbei durch die Seelandschaft unterhalb des Schlosses konnte der großzügige Schlosspark eingesehen werden. Dazu konnte uns Dieter Scheer viel erzählen. Der neue Besitzer hat viel in die Schlossanlage investiert. Am Dorfteich kam die große Überraschung, Sigrid Scheer, die nicht mitgewandert war, wartete mit einem Glas Sekt auf uns. Danke für die Überraschung. Der Sekt war natürlich alkoholfrei, wir hatten ja noch einen Anstieg zur Pyramide (Mausoleum) vor uns. Leider kann man das Gelände nicht betreten. Durch den Wald ging es zurück zum Glashaus, das auch durch die kulturellen Veranstaltungen die dort durchgeführt werden bekannt ist. Nach einer wohlverdienten Kaffeepause machten wir uns nach einem sehr schönen Tag auf den Heimweg. Vielen Dank an alle Beteiligten.


Mitgliederversammlung 2016

Der Ski-Club-Peine hat seine diesjährige Mitgliederversammlung traditionell in den Peiner Festsälen durchgeführt.

Vor der Mitgliederversammlung ließen sich 29 wanderfreudige Angehörige des Ski-Club-Peine von unserem Tourenwart Jürgen Schrader wieder einige Schönheiten der Fuhsestadt Peine zeigen. Diesmal führte uns die 1 ½ -Stündige Wanderung durch den Rosengarten und die Südstadt zum Veranstaltungsort Peiner Festsäle.

Die Mitgliederversammlung war mit 74 Teilnehmern gut besucht. Unsere 1. Vorsitzende eröffnete die Versammlung mit der Begrüßung der anwesenden Mitglieder.

Unsere Ski-Läufer waren trotz der bekannten widrigen Schneeverhältnisse im Harz in der abgelaufenen Ski-Saison wieder sehr aktiv. Unser Tourenwart berichtete, dass in der letzten Saison im Vereinstourenwettbewerb insgesamt von Vereinsmitgliedern 7.653 Punkte erlaufen wurden, die für den Ski-Club-Peine in der NSV Vereinswertung zum Erreichen des 1. Platzes genügten.
In dieser Wertung sind besonders aktiv gewesen:

Kinder und Jugendliche:
Elisabeth Mutzke erlief 1034 Punkte
Robert Muztke erreichte 1033 Punkte
Johanna Mutzke erlief 1020 Punkte
Erwachsene:
Jörn Mutzke schaffte 1036 Punkte
Alexandra Mutzke erlief 1032 Punkte

Auch die Leistungen für die Tourenabzeichen wurden mehrfach erbracht, wobei hier besonders Christiane Schrader mit der 30.ten Wiederholung und Johanna Mutzke mit der 5.ten Wiederholung erwähnt werden sollten.

Jeder der Erwähnten erhielt als Anerkennung einen Pokal aus den Händen des Tourenwarts.

Der Radfahrpokal wurde von Klaus Ehmki errungen. Insgesamt erradelten unsere 3 Gruppen an 22 Abenden 10.877 km; die von 46 Teilnehmern gefahren wurden.

Geehrt für langjährige Mitgliedschaft im Verein wurden in diesem Jahr:
Bereits beim Saisoneröffnungsball – Frau Barbara Büthe für 25 Jahre

Bei der Mitgliederversammlung wurden geehrt:
Frau Lieselotte Rösemann – 60 Jahre Vereinstreue
Herr Hans-Peter Härke – ebenfalls 60 Jahre Mitgliedschaft
Frau Christine Ehl – 25 Jahre
Herr Dr. Jürgen Ehl – 25 Jahre
Herr Christian Ehl – 25 Jahre
Frau Dr. Alexandra Mutzke – 25 Jahre

Nicht anwesend, dennoch erwähnt werden:
50 Jahr Mitgliedschaft
Herr Wolfgang Langer
Herr Hans-Günter König
40 Jahre Mitgliedschaft
Frau Erika Planert
Herr Gerold Planert
25 Jahre Mitgliedschaft
Frau Heidrun Camann
Frau Christine Petras
Herr Horst Peukert

Allen langjährigen Mitgliedern danken wir auf diesem Wege noch einmal für Ihre langjährige Treue dem Verein gegenüber.

Im Anschluss gab unser Kassenwart einen Überblick über die erfreulicher Weise gute Finanzlage des Vereins und umriss in einem kurzen Bericht den Wirtschaftsplan für das Jahr 2016. Die Kassenprüfer Gerhard Binder und Gudrun Munzel bescheinigten dem Kassenwart eine einwandfreie Führung der Vereinsfinanzen und baten die anwesenden Mitglieder um Entlastung des Kassenwartes, sowie des gesamten Vorstandes. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Da sich alle turnusmäßig zu wählenden Vorstandsmitglieder für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellten, konnten die Wahlen zum 1. Vorsitzenden; zum Kassenwart; zum Tourenwart reibungslos durchgeführt werden. Aus gesundheitlichen Gründen bat unser Beisitzer, Herr Gerhard Nolte, um Entlassung aus der Vorstandarbeit. Für ihn wurde Herr Georg Wittke als neuer Beisitzer gewählt.

In der anschließenden Diskussion erteilten die anwesenden Mitglieder dem Vorstand das Mandat, eine sinnvolle Nutzung des Verkaufserlöses für unsere Ski- und Wanderhütte zu erarbeiten.