Berichte 2015

Jahresrückblick 2015

Ski-Langlauf
In der abgelaufenen Saison schränkten die widrigen Schneeverhältnisse im Harz unseren Sport sehr ein. Immer wieder mussten wir auf gespurte Loipen verzichten.


Der Peiner –Eulenlauf fiel der im Harz fehlenden Schneehöhe zum Opfer. Die Nationalparkverwaltung konnte nicht ausreichend Loipen spuren.


Die immer beliebte Ski-Freizeit in den Alpen konnten wir in diesem Jahr ebenfalls nicht ausrichten.


Nordic-Walking
Die Teilnehmer treffen sich jeden Donnerstag im Herzberg, auch bei weniger gutem Wetter. Jeder ist willkommen, ob mit oder ohne Stöcke. Nach einem leichten Aufwärmtraining geht es auf einer Strecke von ca. 6 Kilometern rund um den Herzberg.


Nordic-Walking Wanderung 2015
Unsere diesjährige Tageswanderung führte nachBad Salzdetfurth, wo die Wanderung vom Wanderparkplatz am Tidexer Berg begann. Über den Querberg und auf dem Kamm des Hildesheimer Waldes nach Maiental, wo ein kräftigendes Mittagessen genossen werden konnte. Der Rückweg führte um die Ausläufer des Höhenrückens, diesmal ohne größere Steigungen, als gemütliche Wanderung immer mit Blick auf den Flecken Bad Salzdetfurth zum Ausgangspunkt zurück.


Fitness- bzw. Skigymnastik
Auch in diesem Jahr hatten wir mit Ines Müller wieder eine kompetente Übungsleiterin, die für ein ausgewogenes Fitnessprogramm sorgte. Nach den Herbstferien stand wieder die spezielle Skigymnastik im Vordergrund. Alle Muskeln wurden gefordert, selbst die Lachmuskeln kamen nicht zu kurz.


Radfahren am Dienstag
Die Radfahrsaison begann in diesem Jahr am 14.April und endete am 15. September. An 22 Dienstagstouren haben insgesamt 46 Mitglieder teilgenommen (Vorjahr 42) und es wurden 10.877 km geradelt (Vorjahr 10.539km). Gruppe 1 ist 2.208 km, Gruppe 2 ist 2.206 km und unsere stärkste Gruppe 3 ist 6.463 km geradelt.


Wandern
Die angebotene Frühjahrswanderung und auch die Herbstwanderung wurden sehr gut angenommen. Mit voll besetztem Bus ging es am 09. Mai in den Ost-Harz nach Elbingerode. Die Herbstwanderung führte von Hahnenklee über Wildemann und den Iberger Albertturm nach Bad Grund.



Ski-Club wanderte durch Peine zum Braunkohlessen 2015

Zur Überraschung von 46 Teilnehmern ging es zunächst durch die Innenstadt zur
Fa. Möllering, wo uns im „Kaisersaal“ Marita und Joachim Jenßen mit Glühwein und Gebäck bewirteten. Dabei erfuhren wir auch einiges über die geschichtliche Entwicklung des Gebäudes.

Der Kaisersaal wurde um 1900 eingerichtet und diente dem Hotelbetrieb in den 20er und 30er Jahren als Versammlungsort für verschiedene Parteien aber auch Gesangsvereinen.

Mitte der 30er Jahre wurde der Hotelbetrieb aufgegeben und das Grundstück samt Saal vermietet und zur Polizeiwache umfunktioniert.

Als 1975 die Polizei auszog, konnte Joachim Jenßen Grundstück und Gebäude von der Lindener Aktienbrauerei erwerben. Der Saal wurde renoviert und erhielt wieder seine ursprüngliche Form und Funktion (siehe Foto).

Nach dieser für alle interessanten Geschichtsstunde wanderten wir dann durch die Fuhseniederung und Herzberg zum Braunkohlessen in die Bürgerschänke.

Jürgen Schrader

Tourenwart des Ski-Club-Peine


Städtebusfahrt des Ski-Clubs Peine nach Amsterdam 2015

Der Ski-Club Peine unternahm in diesem Jahr vom 20.08.2015 bis 23.08.2015 eine Busfahrt in die

schöne Stadt Amsterdam und die Umgebung, natürlich auch zum Ijsselmeer.

Die Anfahrt erfolgte am 20.08. mit dem Bus, unsere 36-köpfige Reisegruppe wurde gleich am

Bahnhof von Amsterdam abgesetzt, so dass wir die Stadt erst einmal auf eigene Faust erkunden

konnten.

Die Hafenstadt Amsterdam ist die Hauptstadt und einwohnerstärkste Stadt des Königreichs der

Niederlande mit ca. 800.000 Einwohnern. Die Stadt liegt an der Mündung der Amstel und dem

Fluss Ij am Ijsselmeer. Amsterdam ist durch den Nordzeekanal mit der Nordsee verbunden und

durch die zahlreichen Grachten (165) weltberühmt. Früher ermöglichten sie den Transport und die

schnelle Verteilung der Importwaren in der Stadt. Der Amsterdamer Grachtengürtel wurde 2010 in

die Unescoliste des Welterbes aufgenommen.

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes hatten wir bei einer geführten Stadtrundfahrt Gelegenheit,

links und rechts der Straße jahrhundertealte Denkmäler der Stadt zu bestaunen: Handelshäuser

entlang der Grachten, Kaufmanns - und Lagerhäuser, viele Brücken, die Oude Kerke, die

Nikolauskirche, die Schreierstore (das sind die Stadttore, an denen sich die Frauen von ihren

Männern verabschiedet haben, wenn sie ihre Handelsreisen begonnen haben). Sehr interessant

auf den Grachten sind auch die Botels - das sind ausgemusterte Boote, die zur Übernachtung

bereit stehen. Als Nächstes sahen wir den Verteidigungsturm und danach ein sehr modernes

Gebäude, das sogenannte Titanicgebäude, das wegen seiner Schrägstellung so genannt wird. Es

ist ein Technologie - und Wissenschaftsgebäude und Museum. Amsterdam hat ca. 14.000 jüdische

Einwohner und eine sehr interessante Synagoge. Im Münzturm wurde das Geld geprägt. Da

Amsterdam auf Pfählen gebaut wurde, sind viele Häuser durch den U-Bahnbau teilweise

eingesunken und mussten abgestützt werden. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der

Jordan(schöner Garten), der schwimmende Blumenmarkt, das Reichsmuseum (Rembrandt,

Vermeer), das Vincent van Gogh-Museum und die Konzerthalle. Nach der Stadtführung konnten

wir die Stadt auf einer Grachtentour mit einem Boot noch einmal aus einer anderen Perspektive

erleben und bewundern.

Am Samstag lernten wir die Umgebung von Amsterdam näher kennen, unser erster Stop war

Monekedam - ein kleiner beschaulicher Ort auf der Halbinsel Marken, hier wohnt man sehr schön,

in kleinen engen Gassen, in Lokalen wird als besondere Spezialität Kibbeling angeboten -

Kabeljau mit Sauce. Danach führte uns der Weg nach Edam in die Käserei. Hier gab es reichlich

Käse zum Kosten und Kaufen. Die Herstellung der Holzschuhe war interessant, aber zum Tragen

erschienen sie uns doch recht unbequem (auch die Holländer tragen die Holzschuhe nur auf dem

Feld und beim Fischen). Der Haupttouristenort in Nordholland ist Volendam, wo wir am IJsselmeer

spazierengehen konnten und die wunderschöne Gegend genießen konnten. Edam und Volendam

haben zusammen ca. 30.000 Einwohner. Wir fuhren über den mittleren Deich zum Hotel zurück.

Dieser Deich teilt das Markermeer und das IJsselmeer. Er wurde 1976 gebaut und ist ca. 25 km

lang. Der Abschlussdeich zur Nordsee ist ca. 29 km lang und machte 1932 aus dem IJsselmeer

den größten Süßwassersee der Niederlande.

Am Abreisetag fuhren wir zu einer Diamantschleiferei, wo wir den „Schleifern“ über die Schulter

schauen konnten und schöne, teure und kostbare Steine und Fassungen bewundern konnten,

nach Bedarf hätten wir sie auch kaufen können.



Die Rückfahrt dieser sehr schönen, informativen und lebendigen Fahrt erfolgte dann über

Groningen/ Hengelo nach Peine.


Indian Summer in Eickenrode 2015

Am 25. Oktober trafen sich 42 Mitglieder und Freunde des Ski-Club-Peine zum alljährlich am letzten Oktobersonntag stattfindenden Boßelturnier in Eickenrode. Die große Teilnehmer-zahl überraschte die Verantwortlichen in Organisation und Bewirtung,….

…hatten sich doch in den zurückliegenden Jahren immer ca. 30 Personen zum Boßeln angemeldet. Aber dem Organisationsteam sei Dank, die angemeldeten Mitglieder und Freunde wurden in 6 Gruppen verteilt. Der individuellen Wurfgewalt aller Teilnehmer wurde Rechnung getragen. Die Zahl der benötigten Würfe am Ende der Boßelrunde zeichnete ein ausgeglichenes Bild des Teilnehmerfeldes.

Wie immer in den letzten Jahren hat der Ski-Club-Peine auf die professionelle Unter-stützung aus dem Gasthaus Pröve in Eickenrode vertraut. Den Wirtsleuten von hier aus nochmals ein Dankeschön für die Gestellung der mit etlichen flüssigen Aufwärmern und Durstlöschern bestückten Wagen. Die Teilnehmer der Boßelrunde wurden in Gruppen eingeteilt und mit den beiden Wagen auf die Runde geschickt.

Anfangs der Runde war der Himmel noch bedeckt, das Wetter besserte sich jedoch mit zunehmendem Verlauf, ab Mitte der Strecke fand die Tour wieder bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen statt. Da wir einen windstillen Tag für die Boßeltour erwischt hatten, konnte die Sonne an diesem 25. Oktober nochmals ihre Kraft entfalten, was die Teilnehmer dankend annahmen. Die intensive Laubfärbung wurde von den Sonnenstrahlen noch verstärkt, was einige Teilnehmer zu einem Vergleich mit dem Indian Summer veranlasste.

Sinn des Boßelns ist es ja, die Kugel auf der Strecke möglichst weit zu werfen. Vermeiden sollte jeder Werfer, die Kugel in den wegbegleitenden Gräben zu versenken. Diese Vorgabe wurde nicht von allen Teilnehmern erfüllt. Meinen ersten Wurf mussten wir nach intensiver Suche aus dem Graben „retten“. Die zweite Gruppe hatte etwas mehr Pech, gelang es doch in der letzten Kurve vor der Zielgeraden, das Sportgerät zu versenken. Hieran schloss sich eine etwa halbstündige Suche an, da die Kugel trotz Einsatz des Keschers lange Zeit verschwunden blieb. Diese Kurve ist bei allen Boßelern sehr beliebt, da sich hier immer wieder Dramen abspielen, wenn die Kugel im Graben landet.

Auf dem gesamten Weg mussten einige, dem Wagen vorauseilende Boßeler, lautstark dazu aufgefordert werden, sich umzudrehen und auf die rollenden Kugeln zu achten. Außerdem behindern die „Wanderer“ auch den nachfolgenden Werfer, da dieser sich nicht traut mit aller Kraft zu werfen und damit eine mögliche Verletzung anderer Teilnehmer zu riskieren. Also bitte im eigenen Interesse: Achtet künftig auf die rollenden Kugeln. Dies schont auch die Stimme der Verantwortlichen.

Die Kugeln können schmerzhafte Prellungen hinterlassen, wenn ein Bein im Wege steht. Wir hatten jedoch Glück, unsere Tour endete ohne Blessuren.

Zur Halbzeit hatte das Gasthaus Pröve wie immer ein Kuchenbuffet aufgebaut, an dem sich die Boßelfreunde gütlich taten und die mitgebrachten Heißgetränke dankend annahmen. Das Ganze bei beginnende Sonnenschein. Die Pause wurde deshalb etwas ausgedehnt, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat. Derart gestärkt, aufgewärmt und ausgeruht wurde der zweite Teil der Strecke in Angriff genommen.

Um 15:00 Uhr hatte der erste Wagen mit 21 Teilnehmern die Tour beendet, die zweite Gruppe war nicht weit entfernt, sollte also etwa 20 Minuten später auch ankommen. Die Geduld der bereits Wartenden wurde dann bei einer Gerstenkaltschale aber wegen des beschriebenen Missgeschicks mit der versenkten Kugel länger auf die Probe gestellt.

Die Auswertung der Rundenzettel brachte eine Siegergruppe hervor, die mit großem Abstand vor den anderen, nach der Wurfanzahl dicht beieinanderliegenden Gruppe die vom Gasthaus Pröve spendierten Stärkungen geistiger Art genießen durften.

Anschließend saßen wir bei Sauerfleisch und Mattjes noch für einige Stunden zusammen, bevor wir uns nach einem schönen Boßeltag, einem guten Essen und schöner Unterhaltung mit Freunden auf den Heimweg machten.

Ski-Club Peine

Friedrich-Karl Ulrich

Pressewart


Wanderung von Sieber nach Oderbrück 2015

Vor nunmehr 9 Jahren hatten wir die Idee, dass wir doch jeweils zum Herbstanfang eine 2 Tage im Harz wandern könnten. Die Übernachtung war geregelt, in unserer Ski-Hütte in Oderbrück war im September immer ein Zimmer frei.

Im 1.Jahr gingen wir, meine Ehefrau und ich, zu zweit, da sich trotz frühzeitiger Anfrage keine weiteren Wanderer einfanden, die mit Rucksack eine 2-Tagestour von 2x 20 km angehen wollten. Die Resonanz besserte sich allerdings mit den Jahren. Diesmal waren wir bereits 8 begeisterte Wanderer

Also machten wir uns am 26.September von Peine aus auf den Weg nach Sieber, wo wir unsere Fahrzeuge auf dem Parkplatz an der Goldenke abstellten. Pünktlich zum verabredeten Termin um 10:00 Uhr konnte die Gruppe, ausgerüstet mit wetterfester Kleidung, frisch geputzten Wanderstiefeln und guten Mutes aufbrechen. Wir hatten unser Übernachtungsgepäck nach Rücksprache bereits in der Hütte abgeben können, so dass wir mit leichtem Gepäck – Tagesration und Regenzeug – den Aufstieg zur Hans-Kühnenburg begannen. Der Wanderweg führte von Sieber aus über den Schneiderhai durch den hier stehenden Fichtenwald gleich steil bergauf. Nachdem wir nun mächtig ins Schwitzen gekommen waren, ging es auf Forstwegen weiter, keine nennenswerten Steigungen machten uns das weitere Fortkommen schwer. Das Wetter besserte sich, je länger die Tour dauerte. Von der Hans-Kühnenburg begleitete uns dann strahlender Sonnenschein.

Unsere Rast auf der Hans-Kühnenburg dehnten wir des Wetters und der guten Verpflegung wegen etwas aus. Wir hatten 2 Weitwanderer getroffen, mit denen wir uns bei einem gepflegten Getränk noch unterhalten konnten. Die beiden waren am Vortag in Herzberg gestartet, über den Knollen nach Sieber gewandert und wollten an diesem Tage nach Altenau weiter, bevor sie am Sonntag in Goslar ihre Wanderung beenden wollten. Nach der Stärkung ging es auch für uns weiter. Über die Ackerstraße nach Sonnenberg, eine weitere Rast bei Kaffee und Kuchen war geplant. Glücklicherweise hatten alle Verpflegung dabei, denn das Hotel, wie auch die Gaststätte Sonnenberg waren geschlossen. Also direkt weiter in Richtung Oderteich und Ski-Hütte.

Vom Parkplatz Sonnenberg, um den Oderteich herum sind die Wege in einem sehr schlechten Zustand, Das Hochmoor verträgt die vielen Mountainbiker nicht. Alle Wege sind tiefgründig zerfahren und entsprechend schlecht für uns Wanderer zu bewältigen. Aber auch diese schlechte Wegstrecke hat einmal ein Ende gefunden. Eine kurze Strecke von 3 km um den Oderteich herum und aufwärts in Richtung Oderbrück Nord, unserem Tagesziel. Nach 21 gewanderten Kilometern konnten wir in der Hütte bei Kaffee und Mitgebrachtem unsere Beine ausstrecken, bevor wir uns auf das Abendessen vorbereiteten.

Am Sonntagmorgen, nach einer (un-)ruhigen Nacht – eine Gruppe junger Männer, die zwei Tage mit Mountainbikes durch den Harz fuhren, feierten bis spät in die Nacht- bekamen wir ein ausgiebiges Frühstück bevor wir uns an die Rücktour machten. Unser Weg führte wieder zum Oderteich und über den Rehberger Grabenweg abwärts nach Sankt Andreasberg wo wir dann unsere Mittagspause machten

Auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung sind noch Rennpappen unterwegs. Wir haben den Versuchen, am Berg anzufahren, zusehen können.

Um 15:00 Uhr ging es wieder auf die Strecke. Über den Sieberberg, anschließend oberhalb von Sieber über gut ausgebaute Forstwege zurück zum Parkplatz an der Goldenke, von wo wir nach zwei schönen Wandertagen um 18:30 Uhr die Heimreise antraten.

Fazit der Wanderung: 43 erwanderte km, anstrengend aber so schön, dass mich die Mitwanderer baten, für 2016 am letzten Septemberwochenende eine neue Tour vorzubereiten. Ein Wunsch dem ich gern nach-kommen werde. Interessenten sollten sich den Termin schon einmal vormerken.

Friedrich-Karl Ulrich


Wanderung um Elbingerode 2015

In diesem Jahr folgten 39 Unerschrockene – Mitglieder des SCP wie auch Gäste - der Einladung unseres Wanderführers zu einer Tour durch lindgrün gestrichene Buchenwälder von Elbingerode zum Kloster Michaelstein.

Unerschrocken habe ich eingangs die Teilnehmer genannt, weil das Wetter bei der Abfahrt in Peine am Morgen des 9. Mai alles andere als ideales Wanderwetter genannt werden musste. Die einstelligen Temperaturen und der bedeckte Himmel erinnerten mehr an November denn an den Wonnemonat Mai.

Von Peine fuhren wir pünktlich ab und erreichten das Etappenziel Elbingerode um 11:00 Uhr. Erstmals urkundlich erwähnt ist dieses kleine Städtchen im Jahre 1206. Elbingerode schmiegt sich in einem Talkessel an die angrenzenden sanften Hänge des nördlichen Ostharzes. Einige Straßen weisen auf den nahen Brocken, gesehen haben wir diese höchste Erhebung des Harzes jedoch nicht.

Bereits während der Fahrt wichen die Wolken immer weiter zurück. Beim Aussteigen aus dem Bus erwartete uns strahlend blauer Himmel und eitel Sonnenschein. Nach dem Gruppenfoto starteten wir die Wanderung über den Bleichenkopf, unserem Ziel entgegen. Die Wegstrecke führte uns über sanft gewellte, mit gelbem Löwenzahn üppig bestandene Wiesen zum Eggeröder Brunnen.

Von jetzt an begleiteten uns die typischen lichten Buchenwälder des Ostharzes bis zu unsere wohlverdienten Rast unterhalb einer Höhlenkirche am Volkmarskeller. Die mitgebrachte Wegzehrung wurde bei einem munteren Schwätzchen in hellem Sonnenschein gegessen, bevor es nach einer ausgiebigen Rast weiterging.

Die Wandergruppe folgte dem leise plätschernden Goldbach bis zu den Fischteichen des Klosters Michaelstein, dem Ziel der Wanderung. Die wärmende Sonne genießend wurde zum Abschluss der Wanderung den Gaumenfreuden der Küche zugesprochen.

Am späten Nachmittag fuhren wir zufrieden mit uns, dem guten Wetter und der Erinnerung an eine wieder wunderbar von Jürgen Schrader organisierte Wanderung zurück nach Peine, wo wir mit dem Versprechen an der nächsten Wanderung wieder teilzunehmen um 18:00 Uhr auseinander gingen.


Herbstwanderung des Ski Club Peine 2015

Ein strahlend blauer Himmel, eitel Sonnenschein und die Natur in ihrem schönsten Herbstgewand; Herz was willst du mehr?

Am Sonntag haben wir - Mitglieder und Gäste des Peiner Ski-Clubs - uns am Schützenplatz getroffen, von wo wir im Reisebus in den Oberharz gefahren sind. Eigentlich wollten wir bei Hahnenklee an den Kuttelbacher Teichen aussteigen. Dies wurde uns jedoch von der Verkehrsbehörde verweigert. Die Verbindungsstraße Hahnklee-Lautenthal ist für Fahrzeuge über 7,5 to gesperrt.

Also verließen wir den Bus in der Ortsmitte von Hahnenklee und begannen unsere Wanderung vor dem eigentlichen Startpunkt. Bei bestem Wetter führte der Weg am Kurpark und dem Kranichteich vorbei zu der vorgesehenen Strecke am Grumbach entlang nach Wildemann.

Die Wanderung brachte uns zuerst an den Grumbacher Teich, Teil des Oberharzer Wasserregals. Der Grumbacher Teich wurde bereits vor 1673 als Kraftwasserversorgung der unterhalb gelegenen Erzgruben angelegt. Weiterhin wurde das im Grumbacher Teich gestaute Wasser zum Flößen von Hölzern nach Wildemann und weiter in die Innerste gebraucht.

Wenn wir heute am leise dahin plätschernden Grumbach entlang gehen, wie wir das am Sonntag ja auch taten, kann man sich nicht vorstellen, dass dieses Bächlein einst als Wasserstraße genutzt wurde. Tatsächlich wurden im Grumbach auf kurzen Wasserwellen Hölzer über Wildemann in die Innerste geflößt. Lang, lang ist es her.

Nach einer Rast unser Weg weiter am Bach entlang nach Wildemann. Rechts und links des Weges begleitete uns die intensive Laubfärbung.

Von Wildemann ging es aufwärts in Richtung des Iberger Albertturms bei Bad Grund. Der Weg bescherte uns grandiose Ausblicke über die nördlichen Gipfel des Westharzes und über das Tal der Innerste zwischen Wildemann und Langelsheim. Hier herrschen noch die Monokulturen aus Fichten vor, die Wälder waren grün, von Laubfärbung war in diesem Teil der Wanderung nicht viel zu sehen.

Nach einem mitunter beschwerlichen Aufstiegerreichten wir am Nachmittag den Iberger Albertturm, wo wir uns das Essen; je nach persönlicher Vorliebe ein deftiges Mahl aus der Harzer Küche, oder für die Süßen unter den Wanderer doch lieber Kaffee und Kuchen; schmecken ließen.

Der Iberger Albertturm steht auf einem Korallenriff, Kalkstein formt also den Iberg, in dem durch die einsetzende Verkarstung zahlreiche Höhlen und Erdlöcher entstanden sind. Die bekannteste Höhle in diesem Gebiet ist die Iberger Tropfsteinhöhle. Der Kalkstein wird auch anderweitig genutzt, Am Westhang ist ein großer Tagebau zu besichtigen. Hier wird der Rohstoff für die Produktion von Gipsfaserplatten gewonnen.

Den Albertturm sollte man unbedingt besteigen wenn die Wanderung hier vorbei führt, bietet sich von dem 35 m hohen Bauwerk doch eine wunderbare Aussicht über das Bad Grundner Tal, das westliche Harzvorland und im Osten auf die Hochfläche von Clausthal-Zellerfeld und den Brocken.

Nach einer ausgiebigen Rast ging es über den gut ausgeschilderten Karst-Wanderweg durch herbstlich gefärbte Buchenwälder hinab zum Hübichen-Stein oberhalb von Bad Grund, wo wir unseren Bus bestiegen und zurück nach Peine fuhren.

Um 18:00 Uhr waren wir, zufrieden mit uns, wieder am Schützenplatz.

Fazit: Es war schöner Tag unter Freunden.

Friedrich-Karl Ulrich


NordicWalking Wanderung 2015

Am 25. April hat unsere Nordic Walking Gruppe zur diesjährigen Tageswanderung eingeladen.

17 Unerschrockene machten sich in Fahrgemeinschaft von Peine aus auf den Weg nach
Bad Salzdetfurth, wo die Wanderung vom Wanderparkplatz am Tidexer Berg um 11:00 Uhr ihren Anfang nahm.

Strammen Schrittes wurde die Höhe des Querbergs genommen, wo dann zum Verschnaufen eine erste kurze Rast im wunderschön frühlingshaft gefärbten Buchenwald eingelegt wurde.

Weiter ging es, diesmal auf dem Kamm des Hildesheimer Waldes nach Maiental, wo nach

ca. 1,5-stündiger Wanderung ein kräftigendes Mittagessen genossen werden konnte.

Satt und zufrieden machte sich die Gruppe nach der ausgiebigen Mittagspause auf den Rückweg. Die Route führte um die Ausläufer des Höhenrückens, diesmal ohne größere Steigungen, als gemütliche Wanderung immer mit Blick auf den Flecken Bad Salzdetfurth zum Ausgangspunkt zurück.

Wir wollen allen Organisatoren ein dickes Lob und unseren Dank für Ihr Engagement bei der Planung, der Auswahl der Route und der Durchführung aussprechen.


Porta-Westfalica 2015

Im letzten Jahr wurde von der Wandergruppe des Ski-Club Peine von Bad Gandersheim aus eine Wanderung nach Mechtshausen zum letzten Domizil von Wilhelm Busch unternommen. Bei der anschließenden Planung der diesjährig durchzuführenden Wanderung kam daher sehr behende der Wunsch auf, nunmehr die Geburtsstätte des volkstümlichen Dichters näher kennenlernen zu wollen.

Also sollte in 2015 die Wanderwoche so geplant werden, dass ein Tagesausflug nach Wiedensahl im Schaumburgischen unternommen werden konnte. Aufgedrängt für die Ausarbeitung der Wander-woche hat sich der Ort Porta-Westfalica zwischen dem Wiehengebirge im Westen und dem Wesergebirge.

Von dem idyllisch im Wald gelegenen Waldhotel im OT Hausberge konnten die 17 Teilnehmer zu allen Wanderungen vor der Haustür starten. Abwechselnd wurden rechtsseitig der Weser im Wesergebirge ausgedehnte Wanderungen durch lichte Buchenwälder unternommen und linksseitig im Wiehengebirge die Wälder durchstreift.

Ausgesetzt am Beginn des Höhenzuges steht hoch über dem Weserdurchbruch das fast 90 m hohe Kaiser-Wilhelm Denkmal, das von der Provinz Westfalen zwischen 1892 und 1896 errichtet wurde. Ein Besuch bei Kaisers durfte natürlich nicht fehlen. Am Fuße des Denkmals steht täglich – bei gutem Wetter – ein englischer Gentleman und unterhält die Besucher mit Dudelsackmusik.

Von hier überschaut man die norddeutsche Tiefebene, im Vordergrund die Stadt Minden mit dem Schifffahrtskreuz Weser/ Mittellandkanal, bis weit ins Land hinein. Hinter dem band der Autobahn A2 liegt in anderer Blickrichtung die Weserstadt Rinteln hinter den Ausläufern des Wesergebirges.

Am Wesergebirge, dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal gegenüber liegend,haben die Einwohner von Porta-Westfalica bereits Mitte des 19. Jahrhunderts die Porta-Kanzel als Ausblick hergerichtet. Von hier aus geht der Blick in der anderen Richtung nach Bad Oeynhausen und weiter in das leicht wellige Ost-Westfalen. Wer auf Wanderungen etwas ruhiger schauen möchte, sollte auf jeden Fall die Porta-Kanzel dem Denkmal vorziehen.

Natürlich wurde auch der Ort Wiedensahl mit Geburtshaus des Dichters Wilhelm Busch besucht. Bei einer interessanten, immer wieder durch mehr oder weniger bekannte Verse des volkstümlichen Dichters unterbrochenen Besichtigung des Geburtshauses mit jetzt integriertem Museum, wurden die Lebensjahre von Wilhelm Busch lebendig vor uns ausgebreitet.

Als Fazit der diesjährigen Wanderwoche des Ski-Club Peine bleibt: Es hat sich gelohnt. Im nächsten Jahr wird sicher wieder eine Woche gemeinsam gewandert. Das Ziel muss jetzt dringend gefunden werden.


Radeln 2015

Immer wieder dienstags um 16:00 Uhr startet eine Gruppe begeisterter Radfahrer des Ski Club Peine zu einer gemütlichen Tour durch das Peiner Land. Für die Touren werden immer abseits vom KFZ-Verkehr gut ausgebaute Rad- und Wirtschaftswege ausgesucht.

In der Gruppe wird ein moderates Tempo geradelt, das von jedermann bewältigt werden kann. Für Verköstigung und einige gesellige Stunden abseits vom Sattel ist auch jedes Mal gesorgt.

Wer Interesse an einem gemütlichen Ausklang der Dienstagabende hat, und dabei auch der Geselligkeit frönen möchte, der sollte sich jeweils am 2. Werktag der Woche um 16:00 Uhr am kleinen Schützenplatz vor der Gaststätte Cyrano einfinden und nach Walter Gavenat fragen.

Alles Weitere findet sich dann.

Von hier aus wünschen wir allen neuen Teilnehmern viel Spaß mit dem Peiner Ski-Club


Radeln an der Wümme 2015

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Ski-Club Peine wieder ein Fahrrad-wochenende.

Ziel war in diesem Sommer die Teufelsmoor-Region und die Wümme; ein sehr schönes Revier für Fahrradtouren mit kilometerlangen Fahrradwegen und wenig befahrenen Straßen, die zu Entdeckungsfahrten geradezu einladen. Felder, Wiesen und Flüsse sowie eine Reihe attraktiver Einkehrmöglichkeiten sorgen für durchweg entspannte und sehr idyllische Touren.

Vom Ausgangsort Lilienthal wurde das Künstlerdorf Worpswede als erstes Ziel angesteuert. Das angenehme sommerliche Wetter war ideal, um den Ort in Augenschein zu nehmen, denn die Zahl der Ateliers und Museen dort ist beachtlich.

Nach einem Besuch im Kaffeegarten zum Verweilen und Rasten, einer Stärkung mit Kuchen und Eis führte der Weg zurück an der Wörpe zum Hotel. Den Abend verbrachten wir in angenehmer Atmosphäre mit netten Gesprächen.

Am nächsten Tag führte die große Tour bei angenehmen Temperaturen durch das Naturschutzgebiet im Blockland entlang der Wümme bis nach Ritterhude.

In eigenwilligen Bögen windet sich die Wümme durch die Wiesen. Am Deich entlang reihen sich reetgedeckte Fachwerkhäuser und Bauernhöfe aneinander. Kleine Hofläden bieten ihre eigenen Produkte an und in den Kaffees wird der Kuchen noch selbst gebacken. Landwirtschaft und Naturidylle geben dieser Landschaft ihr einzigartiges Gesicht.

Ein besonderes Erlebnis war die Begegnung mit Hermann Helmken, dem „Deichgrafen“ des Schöpfwerkes Höftdeich. Sehr eingehend referierte er über die Kultivierung des Landes durch den Bau von Gräben, Deichen und Sielen.

Mit der Landschaftskultivierung im Mittelalter wurde das Gebiet durch Gräben in Blöcke eingeteilt, woraus sich der Name „Blockland“ ergab.

Die Pumpen des Schöpfwerkes sind weit über 100 Jahre alt und arbeiten noch immer zuverlässig, damals mit Dampf betrieben, heute elektrisch.

Weiter ging es an der Wümme entlang bis nach Ritterhude. Nach einem kurzen Aufenthalt an der barocken Pfarrkirche Wasserhorst ging es zurück in Richtung Lilienthal. Bei einem wohlverdienten Zwischenstopp lockte das selbstgemachte Eis des Kaemena-Hofes mit seiner großen Auswahl.

Nachdem viele Sorten Eis probiert wurden, machten wir uns auf die Rückfahrt ins Hotel, wo die erlebnisreiche Tour ihren gemütlichen Ausklang fand.