Berichte 2014


Skisportfahrt Ramsau 2014

33 Mitglieder reisten nach Ramsau am Dachstein in Österreich

Der Ski-Club Peine veranstaltet traditionsgemäß vom 22.01 - 01.02.2014 seine Winterfreizeit in einem der großen international bekannten Alpen-Skigebiete. In diesem Jahr führte die Winterreise wieder einmal nach Ramsau am Dachstein in Österreich.

Nach einer reibungslosen Nachtfahrt mit dem Bus erreichte die Reisegruppe am frühen Morgen ihren Zielort. Die umliegenden Berge des Dachsteinmassivs zeigten sich allerdings eher grün-braun als in dem erhofften schnee-weiß. Dafür strahlte die Sonne vom blauen Himmel.

Im Langlaufgebiet der Ramsau waren jedoch ausreichend Loipen gespurt, so dass einige Langläufer gleich nach dem üppigen Frühstücksbüfett ihre Skier einfuhren. Am Abend setzte dann der Schneefall ein und es schneite unaufhörlich bis zum Sonntag. Die Bedingungen für das gesamte 220 Kilometer umfassende, frisch gespurte Loipennetz waren nun optimal. Die Ski-Club-Mitglieder teilten sich in unterschiedliche Leistungsgruppen auf, so konnte der Schwierigkeitsgrad täglich gesteigert werden. Es wurden täglich Touren bis zu 25 Kilometer unternommen. Zur Rast wurde in die urigsten Berghütten eingekehrt, um die einheimischen Schmankerl zu probieren. Bei hausgemachter Musik und viel Sonne gab es atemberaubende Ausblicke auf das Dachsteinmassiv.

Auch die Winterwanderer kamen auf den zahlreichen Wanderwegen voll auf ihre Kosten. Eine Pferdeschlittenfahrt rundete den Urlaub ab.

Das Rahmenprogramm bot während des gesamten Aufenthaltes reichlich Abwechslung: Spielabende im Bierkeller, Konzertbesuch der Ramsauer Trachtenkapelle, Lichtbildervortrag des Bergführers und Fotografen Herbert Raffalt und ein Steirischer Abend mit Buffet und Akkordeonmusik. Am bunten Abend brachten einige Vereinsmitglieder ihre künstlerische Ader zum Vorschein und trugen so mit Gesang, Sketchen, Gedichten und Instrumenten zu dessen Gelingen bei.

Gudrun Munzel

Pressewartin


Nordic Walking Wanderung 2014

Unser diesjähriger Ausflug am 03. Mai führte uns in den Elm und teilweise auch in die Vergangenheit.

Nachdem wir unsere Fahrgemeinschaften am Golzplatz gebildet hatten, fuhren wir los.

Wir trafen uns gegen 11 Uhr auf dem Parkplatz am Gasthof „Tetzelstein“. Dort soll 1518 der Ablassprediger Johann Tetzel von Hagen überfallen und der Kasse beraubt worden sein.

Von dort machten wir uns auf den Weg ins Reitlingstal zum gleichnamigen Ausflugslokal.

Durch den Laubwald und der durch Bärlauch gewürzten Luft ging es, mit Absicht auf Umwegen, bei bestem Wanderwetter, zu unserem Ziel. Das Lokal liegt auf einer Anhöhe von dem eine gute Sicht auf das Tal gegeben ist. Dort trafen wir Bärbel und Klaus Berg, die dort mit dem Auto hinkamen. Mit einem guten Essen konnten wir uns für den Rückweg stärken. Gut, dass Klaus mit dem Auto dort war, so konnte eine Teilnehmerin mit ihm zum Tetzelstein zurück fahren. Bärbel lies es sich nicht nehmen, mit uns den Rückweg anzutreten.

Zurück zum Tetzelstein fuhren wir auf dem Weg nach Peine durch den Ort Lucklum und kehrten dort ins „EventGut Luklum“ zum Kaffeetrinken ein. Dort endete unser offizieller Teil.

Der Deutsche Ritterorden lies sich 1260 dort nieder. Nach mehren Wechseln der Besitzer erwarb laut „Wikipedia“ die Familie Findel-Mast 2012 das 650 ha große Gut. Dort wurden in den letzten Jahren, auch mit Hilfe der EU, Gebäude saniert und mehrere Betriebe angesiedelt.

Nach einem Rundgang durch die Anlage traten wir unsere Heimfahrt an. Es war nach Aussage der Teilnehmer wieder ein schöner Tag.

Hilde Ramöller


Frühjahrswanderung 2014

Zur diesjährigen Frühjahrswanderung hatte der Ski-Club Peine in den Harz eingeladen. Mit 40 hochmotivierten Wanderern ging es bei idealem Wanderwetter mit dem Bus nach Oderbrück zur Peiner Ski-Hütte. Da in diesem Winter wegen akuten Schneemangels der beliebte „Eulen-Skilanglauf“ ausfallen musste, wurde er nun kurzerhand in den Mai verlegt. Statt Skier waren Wanderstiefel angesagt.

Von der Skihütte aus wurden drei Wandertouren in unterschiedlichen Längen angeboten, die den Langlaufloipen im Winter entsprachen. Alle 3 Touren führten zunächst zum „Dreieckigen Pfahl“. Ein Grenzstein aus Granit, der früher die Grenze zwischen dem Königsreich Hannover und dem Herzogtum Braunschweig markierte.

Im weiteren Verlauf teilten sich die Wandergruppen auf.

Gruppe 1 ging durch die „Düsteren Tannen“ zurück zur Hütte. Von einer Aussichtsplattform ergab sich ein herrlicher Blick über das Hochmoor „Bodebruch“.

Für Gruppe 2 ging es weiter zum Eckernsprung, an den Quitschenklippen und Hopfensäcken vorbei zurück zur Hütte.

Gruppe 3 hatte sich für die längste Wanderung entschieden. Sie führte bis runter zur Bärenbrücke und Moosbrücke und dann über den Achtermann (925 m) zurück zur Peiner Hütte. Dabei mussten 300 Höhenmeter und 13 km bewältigt werden.

Für alle Teilnehmer war es erschreckend anzusehen, wie der gesamte alte Fichtenbestand in wenigen Jahren im Oberharz abgestorben ist. Doch der Wald regeneriert sich und wächst in vielfältiger Form wieder heran.

Der Wandertag fand schließlich in der Peiner Hütte bei Kaffee und Kuchen seinen Abschluss und alle waren mit ihren Leistungen zufrieden.

Gudrun Munzel


Wanderfreizeit Bad Gandersheim 2014

Ziel der diesjährigen einwöchigen Wanderfreizeit war Bad Gandersheim, das staatlich anerkannte Sole-Heilbad, das inmitten von sanften Hügeln im Harzvorland liegt. In dem gemütlichen Städtchen vereinigen sich traditionsreiche, stilgerecht restaurierte Fachwerkbauten, die imposante romanische Stiftskirche – der bekannte „Bad Gandersheimer Dom“, sowie zahlreiche repräsentative Gebäude aus der Renaissance- und Barockzeit am historischen Marktplatz.

Als Standort des im Jahre 852 gegründeten sächsischen Reichsstiftes, Urheimat der ottonischen Kaiserfamilie und der ersten deutschen Dichterin „Roswitha“, ist Bad Gandersheim weit über Niedersachsens Grenzen hinaus bekannt. Das breite Angebot von Kultur, Geschichte, Gesundheit und Gastlichkeit lohnen einen Besuch zu jeder Zeit.

Auf dem vereinseigenem Programm standen diverse Wanderungen zu markanten Sehenswürdigkeiten wie dem Wilhelm-Busch-Museum in Mechtshausen, dem Schlachtfeld Harzhorn, dem Wilhelms-bzw. Clusturm entlang an Streuobstwiesen, bis hin zum versteckten Dorf Ellierode. Eine Stadtführung mit Besichtigung des Kaisersaals, sowie eine Fahrradtour auf dem Skulpturenweg – der auf einer ehemaligen Bahntrasse vom Kloster Brunshausen bis Lamspringe führt, rundeten die kurzweilige Woche ab.

Aber auch die Entspannung kam nicht zu kurz. In den zahlreichen Cafe`s Bad Gandersheims wurden die schmackhaftesten Torten ermittelt. Das hoteleigene Schwimmbad und die Sauna konnten zur Entspannung der strapazierten Glieder genutzt werden.

Vielen Dank an die Organisatoren Monika und Friedrich Karl Ulrich, die die Gruppe hervorragend führten und betreuten.

Gudrun Munzel


Radtourwochenende Münsterland 2014

Auch in diesem Jahr hat der Ski-Club Peine wieder ein Radfahrwochenende durchgeführt. 18 Mitglieder starteten zum Teil mit eigenen, auf dem PKW mitgebrachten Rädern, zum Teil mit vor Ort zur Verfügung gestellten Leihrädern. Die Tour war ein guter Mix aus sportlichen Aktivitäten, wunderschönen Naturerlebnissen und interessanten kulturhistorischen Einblicken. Radfahren und Schlösser gucken – nirgendwo lässt sich das besser miteinander verbinden als im idyllischen Münsterland.

Standort und Ausgangspunkt war Altenberge, 15 km westlich von Münster gelegen.

Die Fahrradtour des ersten Tages von 35 Kilometer ging zur Burg Hülshoff, zwischen Havixbeck und Roxel gelegen. Es handelt sich um eine typische münsterländische Wasserburg und ist seit 1417 Stammsitz der Freiherren Droste zu Hülshoff und Geburtshaus der Dichterin und Impressionistin Annette von Droste-Hülshoff (geb. 10.01.1797), wo sie einen Teil ihrer Jugend verbrachte. Nach dem Tod Ihrer Eltern zog sie in den Familiensitz Haus Rüschhaus, in dem sich heute das Droste-Hülshoff-Museum befindet. Hier verbrachte die Schriftstellerin die längste Zeit ihres Lebens. Ihre tiefe Verbundenheit mit dieser Landschaft, ihre Erlebnisse und Beobachtungen spiegelte sie bildhaft in ihren Gedichten und Balladen wieder. Auch diesem Haus wurde ein Besuch abgestattet. Beide Anwesen verfügen über großartige Parkanlagen, deren Besichtigung eine große Freude war.

Am nächsten Tag führte die 45 Kilometer-Tour nach Burgsteinfurt, die eine sehr interessante Altstadt aufzuweisen hat. Das älteste Wasserschloss Westfalens ist eine der größten und schönsten Schlossanlagen des Münsterlandes. Der „Bagno-Park“, der ehemalige Lustgarten des Grafen zu Bentheim-Steinfurt, war sehr beeindruckend.

Unterwegs hatte die Gruppe Gelegenheit, die noch intakte „Wellings Mühle“ in Laer kennen zu lernen. Dort traf man den Eigentümer Herrn Bernhard Potthoff. Dieser freute sich über das Interesse der Gruppe an seiner Mühle. Er berichtete sehr eindrucksvoll, wie er die renovierungsbedürftige Mühle zum Wohnhaus umgebaut hat. Zum Abschluss hat er die Windmühlenräder für die Gruppe sogar drehen lassen.

Am dritten Tag wurden die Fahrräder geschont. In Münster wurde eine Stadtrundfahrt mit einem Cabrio-Doppeldecker unternommen. Danach konnte jeder ganz nach Wunsch die Sehenswürdigkeiten, wie historisches Rathaus (1648 Verkündung des westfälischen Friedens im noch original erhaltenen Friedenssaal), den St. Paulus Dom (erbaut 1225 mit astronomischer Uhr), die St. Lamberti Marktkirche mit den 3 hängenden Käfigen sowie den Prinzipalmarkt und einiges mehr besichtigen.

Viel zu schnell ging wieder ein ereignisreiches Wochenende zu Ende. Ein herzlicher Dank geht an die Vorstandsmitglieder Hermann Spörl und Gerd Nolte für die hervorragende Ausrichtung und Organisation.

Gudrun Munzel


Tour de Harz 2014

Der Saisonhöhepunkt für die hochmotivierten Rennradfahrer ist die „Tour de Harz“. Kondition und starke Waden waren gefragt auf der 95 Kilometer langen Tour von Peine über Oker zur Peiner Skihütte in Oderbrück und zurück.

Unter der Leitung des Tourenwarts, Jürgen Schrader, starteten 10 Radsportler am Sonnabend um 8 Uhr am Peiner Schützenplatz bei kühlem aber trockenem Wetter. Die Tour führte über Gielde und Oker nach Oderbrück. Ab Oker ging es ständig bergauf zur Oker-Talsperre und schließlich durch das idyllische Kalbetal zur Skihütte. Es wurden Steigungen von 14 % bewältigt. Ein Begleitfahrzeug transportierte das Gepäck per Auto zur Skihütte und versorgte die Sportler unterwegs mit Getränken und Energiespendern.

Am Ziel, der Peiner Ski- und Wanderhütte in Oderbrück, angekommen, wurde die Gruppe von der Hüttenwirtin, Regine Seipelt, herzlich empfangen. Zur Entspannung wurde noch eine Wanderung zum „Dreieckigen Pfahl“ unternommen. Beim anschließenden Grillen waren die Strapazen schnell vergessen. Nach einer Übernachtung und ausgiebigem Frühstück trat die Gruppe am nächsten Morgen gut gelaunt den Heimweg an, der ohne besondere Zwischenfälle verlief.

Besonders erwähnenswert ist, dass der Senior der Gruppe, Rolf Müller (77), die Tour bereits 30 Mal gefahren ist.

Bilanz der Tour de Harz 2014: 190 gefahrene Kilometer und 1.400 Höhenmeter.

Neue Mitglieder sind willkommen. Kontakt: Tourenwart Jürgen Schrader, Tel.: 05171- 23839.

Gudrun Munzel


Wochenend-Städterundfahrt nach Trier 2014

Der Ski-Club Peine hatte seine Mitglieder und Gäste zur diesjährigen, viertägigen Städtereise nach Trier eingeladen. Die Anreise erfolgte per Bus und führte zunächst zur Domstadt Limburg an der Lahn. In dem romantischen Städtchen ist die gesamte mittelalterliche Bebauung nahezu unversehrt erhalten. Bei einem Stadtrundgang wurden die zahlreichen, behutsam restaurierten Fachwerkhäuser, die 600 Jahre alte Lahnbrücke und der St. Georgs-Dom besichtigt, welcher - in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet - als Vollendung der spätromanischen Baukunst gilt. Gleich daneben steht die umstrittene Bischofsresidenz, die traurige Berühmtheit erlangt hat.

In Trier angekommen, stand eine geführte Stadtbesichtigung auf dem Programm. Die Stadt wurde vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen „Augusta Treverorum“ gegründet. Trier beruft sich hierbei auf die längste Geschichte als bereits von den Römern anerkannte Stadt, im Gegensatz zu einer Siedlung oder einem Heerlager.

Die sachkundige Reiseführerin geleitete die Gruppe zu den Kaiserthermen, zur „Konstantinbasilika“, durch den prächtigen Park zum „Kurfürstlichen Palais“. Danach wurde der Dom und die „Porta Nigra“ besichtigt. Nach dem Abendessen ließen die Peiner die laue Sommernacht in gemütlicher Runde ausklingen und genossen die Illuminierung der schönen Altstadt.

Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Luxemburg auf dem Plan. Ein Stadtführer zeigte der Gruppe die Überreste der Festung mit den Kasematten. Diese gehören seit 1994 zum „Unesco - Weltkulturerbe“. Durch die Altstadt ging es weiter zum Palais „Grand Ducal“- seit 1856 Tagungsort des Luxemburger Parlaments und zum „Chambre des Deputes“ (Abgeordnetenkammer), seit 1890 Stadtresidenz der großherzoglichen Familie.

Am dritten Tag führte die Erlebnisreise nach Cochem an der Mosel, wobei eine Schiffstour natürlich nicht fehlen durfte. In Cochem wurde eine historische Senfmühle von 1818 besichtigt, in der nach der Vorführung der Herstellung auch verschiedene Senfsorten probiert werden konnten.

Die Rückfahrt nach Peine erfolgte dann am Sonntag über Köln.

Gudrun Munzel


Herbstwanderung 2014

Zur diesjährigen Herbstwanderung lud der Ski-Club Peine seine Mitglieder, Freunde und Gäste ein. Der Bus startete bei noch etwas verhangenen Himmel vom Peiner Schützenplatz in Richtung Osten und brachte die Wanderfreunde nach Neustadt, einem beschaulichem Städtchen im Südharz.

Mit 53 Personen war der Bus voll ausgebucht. Bei Ankunft des Peiner Busses strahlte die Sonne vom blauen Himmel und ließ Vorfreude auf einen schönen Wandertag aufkommen. Die Wanderung führte zunächst durch die Gassen des liebevoll restaurierten Fachwerk-Städtchen Neustadt, das heute ein bedeutender Luftkurort ist. Anschließend ging es durch die buntgefärbten Wälder zur ältesten Talsperre Thüringens. Die Neustädter Talsperre wurde in den Jahren 1904 bis 1905 gebaut. Die Trinkwassertalsperre wurde immer wieder restauriert und dient heute zur Wasserversorgung der Stadt Nordhausen.

Nach ausgiebiger Rast wurde der Weg eingeschlagen zur Burgruine Hohnstein; dort war die Kaffeetafel bestellt. Ein Teil der Gruppe wanderte um die Talsperre herum, der andere Teil ging auf direkten Weg zur Ruine. Die Burg Hohnstein ist im Jahre 1120 erbaut worden und somit eine der ältesten und besterhaltenen Ruinen Anlage des gesamten Harzes. Die imposanten Ruinenfragmente lassen noch die Pracht der mittelalterlichen Burg erahnen. In den gemütlichen, mittelalterlich hergerichteten Gasträumen fühlte man sich um 900 Jahre zurückversetzt. Vom Burggarten aus hatte man einen herrlichen Blick über den Kurort Neustadt bis hin zum Kyffhäuser.

Gut gestärkt wurde der Rückweg angetreten, vorbei am idyllischen Gondelsee bis zum Parkplatz, wo der Bus bereit stand und alle Teilnehmer wieder wohlbehalten nach Hause brachte.

Ein besonderer Dank geht an den Tourenwart Jürgen Schrader, der wieder einmal diese schöne Wandertour ausgearbeitet hat.

Gudrun Munzel


Boßelturnier Eickenrode 2014

Unter dem Motto „Die Kugel läuft“ hat der Ski-Club seine Mitglieder und Interessierte zum Boßelturnier eingeladen. 34 Boßelfreunde kamen.

Bei der Begrüßung wurde Petrus zum Ehrenmitglied des Vereins vorgeschlagen: Hatte er wie auch in den Vorjahren wieder einmal für bestes Wetter gesorgt. Die Gruppeneinteilung wurde in diesem Jahr von Organisator Friedrich-Karl Ulrich nach einem ausgeklügelten System vorgenommen, um die unterschiedlichen Leistungsstärken gut zu mischen.

Mit gefülltem Bollerwagen, Kugel-Käschern und den Boßelkugeln ging es dann auch pünktlich los. Die Gruppe mit den wenigsten Würfen wird am Schluss der Sieger sein. Es machte allen Teilnehmern viel Spaß durch die buntgefärbten Wälder zu ziehen.

Etwa auf halber Strecke luden Kaffee und leckerer Topfkuchen zur Pause ein und mit dem Genuss von Zielwasser wurden die Bedingungen verbessert. Es entwickelte sich ein spannender Wettkampf, bei dem des Öfteren das Suchkommando der Boßelkugeln zum Einsatz kam. Eine Boßelkugel allerdings war schon fast abgeschrieben worden, da diese in einen vier Meter tiefen Graben gestoßen wurde. Unter höchsten körperlichen Einsatz konnte die Kugel doch noch den Fluten entrissen werden und das gesamte Sportgerät wurde vollzählig an den Veranstalter zurückgegeben.

Am Ortsschild Eickenrode angekommen, ging es schnurstracks ins Gasthaus Pröve zum Gemeinschaftsschmaus mit reichlich Sauerfleisch, Matjes und Bratkartoffeln. Vor dem gemeinsamen Essen wurde die Siegerehrung vorgenommen. Den ersten Platz holte sich eine gemischte Damen- und Herrengruppe mit nur 92 Würfen. Die weiteren Mannschaften benötigten hierfür nur bis zu zehn Würfe weniger. Als Siegesprämie wurde ein Kräuterlikör spendiert. Mit großem Beifall klang ein wunderschöner Sonntag aus.

Besonderen Dank geht an Friedrich-Karl Ulrich der dieses Jahr erstmalig für die Organisation zuständig war.

Gudrun Munzel